Die Zutaten für den Vierzylinder-Diesel haben sich aber grundlegend geändert.
Die Motorisierung entstammt nicht mehr dem 320d, die Buchloer bedienen sich ab sofort an dem leistungsstärkeren Vierzylinder-Diesel aus dem 123d.
Mit einer veränderten Elektronik, einem leicht erhöhten Ladedruck ...
... und einer Abgasanlage ohne Endschalldämpfer für weniger Gegendruck leistet der D3 Biturbo nun 214 PS.
Das Drehmoment fällt ebenso üppig aus.
450 Nm Drehmoment stehen bereits ab 2.000 U/min bereit, womit der Alpina den Zwischenspurt auf Landstraßenstempo in lässigen 7,4 Sekunden meistert.
Das Fahrwerk verwöhnt den Fahrer einerseits mit einer komfortablen Abstimmung ...
... trotz modifizierter Feder-Dämpfer-Einheit und einer Tieferlegung von 15 mm an der Vorderachse sowie zehn mm hinten.
Andererseits zeigt der Alpina fahrdynamische Qualitäten.
Den Kleinen Kurs in Hockenheim umrundet der Alpina zwei Sekunden schneller als der kaum schwächere 123d.
Klassisch markante Alpina-Front mit Markenlogo ...
... und den weißen Linien.
Die kleine Lippe am Heck kostet 390 Euro Aufpreis, steht dem Coupé aber außerordentlich gut.
Der Endschalldämpfer entfällt zu Gunsten eines geringeren Gegendrucks, audiophilen Zeitgenossen rückt der Alpina trotzdem nicht ungebührlich auf die Pelle.
Markentypisches Kombiinstrument, die Tachoskalierung bis 310 km/h übertreibt.
Klassisch: 19-Zoll-Leichtmetallräder imtraditionellen Alpina-Speichendesign.
Weniger hochwertig als der Leder-Schalthebel mit Logo wirkt der Aufkleber mit Schaltschema.
Die optionalen Sportsitze (Aufpreis 620 Euro) bieten angenehmen Seitenhalt.
Der Vierzylinder-Diesel mit 214 PS überzeugt mit gleichmäßiger Leistungsentfaltung.
Der traditionsreiche Name verspricht mit dem neuen Einstiegsmodell nicht nur eine elegante Synthese aus Komfort und Fahrspaß.
Auch wenn eine Interpretation des D wie dynamisch sicher nicht fehl am Platz wäre.
Spätestens beim Tanken zeigt der D3 sein zweites Gesicht und erfreut ausnahmsweise nicht den Besitzer der Zapfseule ...
... sondern den des Alpina D3 Biturbo. Im Mittel lag der Testverbrauch bei moderaten 8,8 Liter/100km, Verbräuche über zehn Liter waren eine Seltenheit und mehr dem Testprozedere geschuldet.
So lässt sich eine zügige Ausfahrt geniesen, ohne das gleich das Portemonnaie zwackt.