Unterwegs mit einem der großartigsten Autos im Norden Siziliens: Mit der Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce.
Unterwegs mit einem der großartigsten Autos im Norden Siziliens: Mit der Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce.
Ideal für die winkligen Straßen und engen Kehren: 895 kg leicht, 90 PS und 108 Nm stark.
An dieser Linie standen einst alle Größen des Rennsports, auch Alfas Giulietta Sprint Veloce startete oft bei der Targa Florio.
Die kleine Giulietta kann es mit der Schönheit Siziliens locker aufnehmen.
Die Spitzkehre in Collesano.
Hartmut Stöppel in seiner Sprint Veloce bei der Ausfahrt aus Cerda.
Am Ortsausgang der Schriftzug für den Lokalhelden Vaccarella.
Von der Giulietta Sprint Veloce wurden zwischen 1954 und 1962 nur 3.058 Exemplare gebaut.
Immer noch präsent: jahrzehnte alte Graffitis entlang der Strecke.
Dauerläufer und Leistungssportler: Für die Giulietta entwickelte Alfas Chefkonstrukteur Dottore Orazio Satta Puglia Anfang der 50er Jahre einen Jahrhundert-Motor, schön zu fahren, schön anzusehen. Mit Doppelzündung war er noch 40 Jahre später im Programm.
Die Alten fabulieren überm Obst von besseren Zeiten.
In den Bergen der Madonie ist die Aussicht oft so großartig wie der Straßenverlauf gewagt und auch hinterhältig.
Blick zurück Richtung Berge. Dort liegt die Targa-Strecke wie ein böses Tier.
Antonio Cappadonia aus Cerda war mal Eis-Weltmeister. Was er aufs Hörnchen packt, schmeckt immer noch titelverdächtig.
Reifencheck in Campofelice.
In seinem Museo Vicenzo Florio erweckt Antonino Catanzaro in Cerda mit Fotos, Devotionalien und Dokumenten die Targa wieder zum Leben. Außerdem gibt es in Collesano ein kommunales Museum zur Targa Florio.
Die Preise für Alfa Romeo Giulietta haben in den letzten Jahren kräftig angezogen. Sprint Zagato liegen meist deutlich über 100.000 Euro, S1 bei mehr als 50.000 und S2 wie die hier gezeigte bei mindestens 35.000 Euro.