Der Abarth 205 stammt aus den Jahren 1949/50 und flutet als silberne Woge aus Leichtmetall über die vor ihm und nach ihm sehr stille Landstraße.
Der Abarth 205 stammt aus den Jahren 1949/50 und flutet als silberne Woge aus Leichtmetall über die vor ihm und nach ihm sehr stille Landstraße.
"Nachkrieg, Italien, Motorsport - Zeitreise in ein Labyrinth des Wagemuts" - Klaus Zerhusen, Abarth-Spezialist.
Nur drei Exemplare des Abarth 205 Vignale Berlinetta sind bekannt. Sie tragen die Fahrgestellnummern 205-101- 205-102 und 205-103. Hier sehen Sie Aufnahmen des zweiten Fahrzeuges.
Spartanisch, einfach, gut: Rennwagen-Cockpits enthielten vor 60 Jahren noch keine verwirrende Fülle von Bildschirmen und Knöpfen.
Die Plexiglas-Scheibe in der Tür wird sehr simpel arretiert. Auch diese einfache Konstruktion half mit, das Gewicht auf unter 800 Kilogramm zu drücken.
Der Fiat Motor wurde von Sirca 1950 auf 1.180 ccm aufgebohrt und leistet stramme 78 PS - bei stolzen 7.000/min.
Alfredo Vignale gründete in Turin 1946 sein Design-Studio. Für ihn zeichnete Giovanni Michelotti.
Abarth-Logo mit starker visueller Aussagekraft - der Spion lauert und sticht im entscheidenden Moment zu.
Wer durch die Heckscheibe in den Abarth 205 blickt, schaut direkt auf das hinter den Vordersitzen montierte Reserverad.
Die kleinen, gelochten Pedale gehören zum zeitgenösischen Outfit für die Rennstrecke. Eine Verkleidung des Blechs gibt es hier nicht.
Die Passagiere nehmen auf zwei knapp geschnittenen Schalensitzen Platz. Sie werden von dem voluminösen Kardantunnel getrennt.
Die 78 PS des kleinen Vierzylinders beschleunigen den Abarth 205 Vignale Berlinetta auf bis zu 180 km/h.