Frischer Wind bei den Kleinwagen: Audi A1 und Citroën DS3 rücken VW Polo und Mini Cooper auf die Pelle.
Frischer Wind bei den Kleinwagen: Audi A1 und Citroën DS3 rücken VW Polo und Mini Cooper auf die Pelle.
Der Audi A1 bietet in der Karosserie eines Kleinwagens die Annehmlichkeiten der Oberklasse. Der Citroën will mit dynamischem Design punkten.
Die bei Single-Haushalten üblichen Einkäufe schlucken die Kofferräume der vier Kleinwagen mit links.
Der VW Polo 1.6 TDI ist mit Highline-Ausstattung zum Preis von 18.675 Euro zu haben. Trotz der schlechteren Fahrdynamikwerte in diesem Test, schnappt sich der Polo am Ende den Sieg.
Der neue 1,6-Liter-TDI läuft sparsam und kultiviert. Die Leistung liegt bei 105 PS, das maximale Drehmoment beträgt 250 Nm.
Damit beschleunigt der VW Polo 1.6 TDI in 10,3 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 190 km/h erreicht.
Der Audi A1 1.6 TDI ist als Edel-Ableger des VW Polo mit 20.200 Euro deutlich teurer, verbindet jedoch Fahrspaß mit hohem Komfort.
Unter der Haube des Audi A1 1.6 TDI sorgt der gleiche Motor wie im VW Polo 1.6 TDI für Vortrieb.
Für den Standardsprint auf 100 km/h benötigt der Audi A1 1.6 TDI 10,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 190 km/h.
Mit 21.250 Euro ist der Mini Cooper D der Teuerste in diesem Vergleichstest, begeistert dafür aber mit sportwagenmäßiger Fahrdynamik.
Mit dem neuen 1,6-Liter-Diesel (112 PS, 270 Nm max. Drehmoment) schlägt nun ein bayerisches Herz im Mini Cooper D.
Anders als die PSA-Machine erfüllt der neue Motor des Mini Cooper D die Abgasnorm Euro 5. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in 9,2 Sekunden.
In der Version Sport Chic steht der Citroen DS3 HDi 110 für knapp 20.900 Euro in der Preisliste.
Der Vierzylinder-Common-Rail-Diesel leistet sein maximales Drehmoment von 270 Newtonmeter bei 1.750 U/min.
Der Standard-Sprint auf 100 km/h gelingt dem Diesel-DS3 innerhalb von 10,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 189 km/h.
Die Verbrauchswertung entscheidet der Audi A1 mit 5,7 L/100 km für sich. Mit 5,8 L/100 km folgt der VW Polo. Dicht dahinter Mini Cooper (6,0 Liter) und Citroën DS3 (6,2 Liter).
Das Cockpit des VW Polo ist etwas schlicht geraten, kann jedoch mit einer leichten Bedienung überzeugen.
Bei der Qualität wächst der VW Polo über die Grenzen der Kleinwagen-Klasse hinaus.
Die Bedienung und die Qualitätsanmutung des Audi A1-Cockpit sind wie in der Mittelklasse.
Was die Navigation angeht, bietet Audi zwei Routenführer. Der Basispreis beträgt 1.160 Euro, die Luxus-Version erhält man für 2.650 Euro.
Der Mini Cooper verfügt über schlecht ablesbare Armaturen, aber die Qualität ist besser geworden.
Eine weitere Neuerung, der kleine, etwas fitzelige Joystick erschwert die Menüführung des Navis im Mini Cooper D.
Sportsitze, -pedale und -lenkrad sowie Klimaanlage und lackierte Blenden gehören zur Serienausstattung des Citroen DS3 HDi 110 FAP Sport Chic.
Das Navigationssystem im Citroen DS3 ist gewöhnungsbedürftig. Immerhin gibt es Radiosender-Tasten.
Erwachsene sitzen im Fond des VW Polo eine halbe Klasse besser als in den Konkurrenten von Audi, Citroën und Mini.
Im Audi A1 schränkt das abfallende Dach den Kopfraum der Fondpassagiere spürbar ein.
Im Fond des Mini Cooper herrscht für die Passagiere eine gute Kopffreiheit, aber für die Beine wird es knapp.
Das Platzangebot im Fond des Citroën DS3 ist noch schlechter als im kleineren Mini. Die breite B-Säule behindert den Blick der Fondpassagiere.
Die höchste Zuladung paart der VW Polo mit gutem Platzangebot. Das Kofferraumvolumen liegt zwischen 280 und 952 Liter.
Im Heck des Audi A1 findet ebenfalls erstaunlich viel Gepäck Platz. Zwischen 270 und 920 Liter schluckt der Kofferraum.
Der kurze Mini Cooper bringt nur wenig Ladung unter. Das Gepäckraumvolumen liegt zwischen 160 und 680 Liter.
Keiner bietet in diesem Vergleichstest mehr Kofferraum als der Citroën DS3 (570 bis 1.150 Liter).