Kantig sieht er aus, der neue Ka, und ziemlich nüchtern.
Kantig sieht er aus, der neue Ka, und ziemlich nüchtern.
Gar nicht mehr so rund und stylisch wie seine beiden Vorgänger, die seit 1996 den Einstieg in die Ford-Palette darstellen und seitdem über 1,9 Millionen mal in Europa verkauft wurden.
Deshalb nennt ihn Ford bei uns auch Ka Plus, um die bisherige Kundschaft dezent darauf hinzuweisen, dass der neue Basis-Ford eine etwas andere Philosophie verfolgt als bisher.
Abgesehen von dem unverspielten Design lässt sich das Plus auch als ein Mehr an Größe interpretieren.
Mit 3,93 Meter ist der Ka Plus kaum kürzer als der Fiesta, auf dessen Global-B-Plattform er basiert, und das Gepäckraumvolumen hinter der nur vom Cockpit aus entriegelbaren Heckklappe fällt mit 270 Liter ebenfalls kaum kleiner aus.
Da die Kunden selbst bei den günstigen Einsteigerautos Zweitürer wie die beiden ersten Ka-Generationen mehr und mehr verschmähen, bietet Ford den Ka Plus nur noch als Viertürer an.
Gute Ergonomie, hartes Plastik: Das Cockpit des neuen Ford Ka Plus.
Einen Touchscreen gibt es im neuen Ford Ka Plus nicht mal gegen Aufpreis.
Bequemer Einstieg in den neuen Ford Ka Plus.
Redakteur Peter Wolkenstein ist mit der Bedienung im neuen Ford Ka Plus zufrieden.
Einfache, klar ablesbare Instrumente.
Der Ka Plus ist ausschließlich mit Fünfgang-Schaltgetriebe zu haben.
Übersichtlich angeordnete Bedienelemente im Ka Plus.
Im Ka Plus gibt es jede Menge Flaschen- und Becherhalter.
Auf dem Fahrersitz bestätigt sich hinter dem nur in der Höhe einstellbaren, auf Wunsch lederbezogenen Lenkrad der Eindruck von außen: Stylisch war gestern, das Interieur des Ka Plus präsentiert sich eher nüchtern.
Der neue Ka Plus bietet mehr Platz als sein Vorgänger, der nur "Ka" heißt.
"Die Drehregler von Heizung und Lüftung fühlen sich nicht billig an.", so Redakteur Peter Wolkenstein.
Vor dem Schalthebel befindet sich eine Ablage für das Smartphone mit USB-Anschluss in nächster Nachbarschaft.
Anders als der Vorgänger ist der Ka Plus nun ein echter Vier-, auf kurzen Strecken sogar ein Fünfsitzer, und im Fond haben keinesfalls nur Kinder ausreichend Platz.
Durch die hinteren Türen steigen auch Großgewachsene recht bequem ein, und sie sitzen selbst dann nicht beengt, wenn der Fahrer ebenfalls 1,85 Meter groß ist. Nur der Kopf stößt beim Versuch, ihn an die Kopfstützen anzulehnen, zuvor an den Dachhimmel.
Neuer Name: Aus dem Ford Ka wird mit der neuen Generation der Ka Plus.
Er rollt auch nicht mehr wie der Vorgänger bei Fiat in Polen vom Band, sondern in Indien in einem eigens für den Ka Plus erstellten Werk, wo er ebenso wie in Brasilien bereits seit längerem angeboten wird.
Ford wird den Ka Plus in Deutschland mit einem 1,2-Liter-Vierzylinder in zwei Leistungsstufen anbieten.
Bis zu fünf Personen finden in dem Kleinwagen Platz.
Die Basisversion mit 70 PS und einem maximalen Drehmoment von 105 Nm bei 4.000/min ist ab 9.900 Euro zu haben, die stärkere kommt auf 85 PS und 112 Nm.
Ein kräftige Struktur soll beim neuen Ka Plus für Sicherheit sorgen.
Serienmäßig sind sechs Airbags, Zentralverriegelung und vordere elektrische Fensterheber. Der stärkere Ka Plus hat als Cool&Sound zusätzlich eine manuelle Klimaanlage und das Sync-Entertainmentsystem an Bord, mit dem sich Apps auf dem Smartphone per Sprachsteuerung bedienen lassen.