Radschrauben können sich lösen
Mercedes muss an rund 2.700 Fahrzeugen diverser Baureihen in Deutschland die Radverschraubungen überprüfen. Diese könnten mit einem falschen Drehmoment angezogen worden sein. Unter Umständen kann sich ein Rad lösen.
Mercedes muss Autos aus zwölf verschiedenen Baureihen zurückrufen. Die Radschrauben können unter Umständen nicht richtig angezogen worden sein.
Der Autobauer Mercedes muss nach einer Mitteilung des Kraftfahrt Bundesamts (KBA) in Deutschland 2.712 Fahrzeuge aus verschiedenen Baureihen zurückrufen. An den vom Rückruf betroffenen Autos können die Radschrauben nicht mit dem vorgesehenen Drehmoment angezogen worden sein. Betroffen vom Rückruf sind Autos aus dem Bauzeitraum 11/2022 bis 12/2025.
Viele Baureihen betroffen
Zu den zurückgerufenen Baureihen gehören E-Klasse AMG, S-Klasse, A-Klasse AMG, EQE AMG, GLE AMG, E-Klasse, GLB, EQA, GLB AMG, C-Klasse AMG, CLA AMG, CLE, A-Klasse, SL, EQS, C-Klasse, SL AMG, GLE, GLA, GLA AMG, CLA, B-Klasse, EQB, G-Klasse und EQE. Alle vom Rückruf betroffenen Autos sind laut KBA in Deutschland zugelassen.
Sach- und/oder Personenschäden sind nach KBA-Informationen nicht bekannt. Beim KBA wird der Rückruf unter der Referenznummer 16265R geführt, Mercedes hat für den Rückruf die Codenummer 4090105 vergeben.
Beim angeordneten Rückruf werden in den Werkstätten die Radverschraubungen geprüft und gegebenenfalls nachgezogen. Mercedes nennt auf Anfrage eine Bearbeitungszeit von bis zu 1,5 Stunden. Da die betroffenen Fahrzeuge aber zwischen 6 Monaten und gut 3,5 Jahren alt sind, dürften hier größtenteils schon Radwechsel stattgefunden haben. Inwieweit ein Rückruf hier noch Relevanz hat, ist nicht bekannt.
