Legendärer V6 kommt zurück
Auf Anregung von Sammlern ehrt Alfa Romeo mit zwei streng limitierten Sondermodellen einen legendären Glücksbringer – das vierblättrige Kleeblatt "Quadrifoglio" – das seit dem Sieg bei der Targa Florio im Jahr 1923 alle Werksrennwagen von Alfa Romeo ziert.
In der Abkehr von der reinen Elektro-Lehre bringt Alfa den 520 PS starken Sechszylinder in den Quadrifoglio-Top-Modellen zurück.
Viele Hersteller drehen die Uhren zurück und hieven wieder bereits verabschiedete Verbrenner-Motoren ins Modellprogramm. Diesem Trend folgt jetzt auch Alfa Romeo. Das jetzt angekündigte Comeback dürfte vor allem Performance-Freunde freuen. Die Italiener bringen den 520 PS und 600 Nm starken 2,9-Liter-V6-Biturbo zurück.
V6 leicht angepasst
Die Produktion von Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio und Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio soll nach Unternehmensangaben schon bald wieder aufgenommen werden. Die 2026er-Modelle entsprechen zum Neustart den neuen Abgasnormen und kommen ansonsten fast unverändert zurück.
Zuletzt wurde die aus dem Serienprogramm bereits aussortierten QV-Modelle nur noch in Form von individualisierten Sondermodellen in homöopathischen Dosen und zu heftigen Preisen oder als Bestandsmodell angeboten. Konfigurationen waren nicht mehr möglich.
Der Alfa Giulia QV besitzt einen Hinterradantrieb. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits der 300 km/h-Marke. Für den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h benötigt der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio 3,9 Sekunden. Der Stelvio besitzt im Gegensatz zur Giulia einen Allradantrieb. Hier liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 285 km/h, die Spurtzeit bei 3,8 Sekunden.
Marktstart und Preise
Bestellbar sind die neuen Quadrifoglio-Modelle ab sofort. Die Preise beginnen bei 100.700 Euro für die Giulia Quadrifoglio und bei 108.800 Euro für den Stelvio Quadrifoglio. Der Preisaufschlag zum Comeback ist satt. Zuletzt wurden für die Giulia QV 95.200 Euro gefordert. Der Stelvio QV stand zuletzt mit 102.800 Euro in der Preisliste.
