In unserem Formel 1-Tagebuch schauen wir zurück auf den GP Bahrain 2017. Bahrain, das ist ein Land, wo das Benzin billiger ist als ein Bier. Und nein, dieser Lamborghini Aventador SV war nicht unser Mietwagen.
In unserem Formel 1-Tagebuch schauen wir zurück auf den GP Bahrain 2017. Bahrain, das ist ein Land, wo das Benzin billiger ist als ein Bier. Und nein, dieser Lamborghini Aventador SV war nicht unser Mietwagen.
Sondern dieser gelbe Ford Ecosport. Im SUV reisten Michael Schmidt, unser Schweizer Kollege Roger Benoit und ich jeweils vom Hotel zur Rennstrecke und zurück.
Tanken zum Spottpreis: Unser Ford schluckt 21,7 Liter des "guten Mumtaz-Benzins", wie Michael Schmidt scherzt. Der halbe Tank kostet ...
3,47 Bahrain-Dinar. Das sind umgerechnet 8,68 Euro. Ein halber Liter Bier kostet im Restaurant ungefähr neun Euro.
Die sonnigen Tage in Bahrain sind eine Wohltat nach der Tristesse in China.
Bernie Ecclestone hat sein ganz eigenes Gefährt, in dem der Ex-Formel-1-Chef im Fahrerlager transportiert wird.
Bahrain lässt sich nicht lumpen: Die Journalisten werden mit vom Flughafen ins Hotel geshuttelt. Manch Kritiker sagt, um sie zu kontrollieren.
Unser Hotel liegt in Manama. Die Rennstrecke ist mit dem Auto in rund einer halben Stunde zu erreichen.
Gegenüber befindet sich ein Königspalast. Als wir einmal von der Strecke zurückkehren, sperrt die Polizei die Straße zum Hotel ab. Wir müssen einige Minuten warten, bis ein Tross an SUVs herausfährt. Ob sich in einem der Autos das Staatsoberhaupt versteckt?
Der Weg zum Bahrain International Circuit ist nur in Manama spannend. Wir fahren zum Beispiel an dieser Moschee vorbei.
In Manama gibt es ein paar wirklich ansehnliche Gebäude ...
... mit cooler Architektur.
Ohne Sonnencreme geht nichts bei Temperaturen von teilweise über Grad. Zu sehr sollte man die Klimaanlage nicht aufdrehen. Wer dauert vom Kalten ins Warme und umgekehrt wechselt, erkältet sich rasch.
Je weiter du dich von der Stadt entfernst, ...
... desto mehr Sand, Schutt und Geröll siehst du.
Wer eine Akkreditierung benötigt, muss hier vorbeischauen. Wir haben mit unseren permanenten Pässen Glück.
Ungewöhnliche Begrüßung an der Rennstrecke: Hinter dem Fahrerlager ist eine Geisterstadt aufgebaut. Auch diesen Autozug finden wir gruselig.
Wir kommen jeweils bei Tag an und verlassen die Rennstrecke ...
... in der Dunkelheit. Das Flutlicht schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Singapur toppt das aber noch.
Wohlfühloase? Für uns nicht. Es bleibt keine Zeit, sich an der Strecke auszuruhen. Entweder sprechen wir mit den Teams oder kloppen in die Tasten.
Der Verkehr hält sich in Grenzen. Nur abends stockt er auf dem Weg nach Manama. Jedoch nur ein bisschen.
Lichterketten erhellen die Nacht. Bahrain lässt sich nicht lumpen, um einen guten Eindruck zu machen.
Sebastian Vettel fährt im arabischen Wüstenstaat seinen zweiten Saisonsieg ein.