Was bei Urlaub mit dem E-Auto wichtig ist
E-Auto-Fahrer sorgen sich oft noch um die Reichweite. So gelingen auch lange Reisen mit dem Stromer.
Was bei Urlaub mit dem E-Auto wichtig ist
E-Auto-Fahrer sorgen sich oft noch um die Reichweite. So gelingen auch lange Reisen mit dem Stromer.
Suche das richtige Ziel
Die Ladeinfrastruktur ist nicht überall in Europa gleich gut ausgebaut. Hier solltest Du zunächst checken, wie es in Deinem anvisierten Reiseland und der direkten Umgebung des jeweiligen Ortes aussieht.
Zur groben Orientierung: Gute bis sehr gute Lademöglichkeiten bieten etwa die Niederlande, Skandinavien, Österreich, Frankreich oder die Schweiz. Weiter südlich, etwa in Süditalien oder Kroatien oder auf den griechischen Inseln, sowie in Osteuropa ist die Ladeinfrastruktur noch weniger gut.
Informiere Dich vorab zudem über Anbieter und Tarife fürs Stromtanken im Reiseland sowie über die Bezahlmöglichkeiten.
Plane Deine Ladepausen
Gerade bei kleineren E-Autos wirst Du unterwegs meist nachladen müssen. Das lässt sich vorab gut planen. Am besten, indem Du Dir ein oder zwei Schnellladestationen (besonders auf Autobahnen in Europa gut zu finden!) auf der Strecke suchst und das dann jeweils mit einer relaxenden Essens- und Bewegungspause verbindest.
So merkst Du gar nicht, dass das Nachtanken von Strom länger dauert als das von Kraftstoff. Schnellladestationen ermöglichen es, in etwa 30 Minuten den Akku auf 80 Prozent zu laden.
Wichtig: Achte darauf, dass die für Stopps ausgesuchten Ladestandorte mehrere Ladepunkte haben, sonst musst Du eventuell lange warten, bis etwas frei wird.
Reise antizyklisch
Je mehr Du in der Haupturlaubssaison und/oder zu Uhrzeiten, in denen alle unterwegs sind, auf der Straße bist, desto mehr Konkurrenz erwartet Dich an den Ladesäulen.
Nutze die Vorteile der Rekuperation
Das wird sich weniger auf der Autobahn anbieten, aber doch, wenn Du etwa in den Bergen wieder ins Tal fährst. Sobald Du den Fuß vom Gas nimmst und das Fahrzeug rollt, bremst das E-Auto automatisch ab und es wird Energie zurückgewonnen und gespeichert: Der Akku wird also wieder etwas aufgeladen.
Lade frühzeitig auf
Hier ist es wie beim Verbrenner: Auf den letzten Tropfen Sprit oder das letzte kW zu fahren, stresst ungemein. Nun kommt beim E-Auto noch dazu, dass es nicht so viele Ladepunkte wie Tankstellen für Diesel oder Benzin gibt. Also besser früher als zu spät zum Strom-Nachladen fahren. Das wird Dir auch der Akku danken, dessen Pflege ein niedriger Ladestand schadet.
Lass Dir von Apps helfen
Es gibt diverse Lade-Apps für E-Autos, mit denen man sich zur nächsten Ladestation navigieren lassen kann. Gut ist es, wenn man bei der gewählten App auch Live-Informationen erhält, die einem sagen, wie viele Ladepunkte aktuell frei sind.
Fahre energiesparend
Wer stromsparend fährt, muss weniger Zeit mit Laden verbringen. Und kommt auch generell entspannter ans Ziel, weil etwa vorausschauendes Fahren mit konstanter Geschwindigkeit dem Auto Energie spart und für den Fahrer weniger stressig ist.
Achte zudem auf den richtigen Reifendruck des Stromers, nutze den Eco-Modus und vermeide überflüssiges, die Reichweite reduzierendes, Gepäck.
Erwäge bei Fahrten ins Nirgendwo eine mobile Wallbox
Auch mit dem E-Auto muss man sich keine Reise in sehr dünn besiedelte Gebiete ohne Ladepunkte versagen. Eventuell kann hier die Investition in eine mobile Wallbox Sinn machen.