Dieser Kleinwagen macht dicke Backen
Tuner Irmscher kündigt einen Opel Corsa-Umbau an, der sich stark an den Boliden der Rallye-Weltmeisterschaft orientieren soll. Bei der Leistung werden 300 PS angepeilt.
Mit dem Opel Corsa betritt der Remshaldener Tuner Irmscher kein Neuland. Der kleine Opel gehört fest zum Portfolio. Jetzt kündigt Irmscher eine extra-scharfe Variante des Corsa an – den Irmscher Opel Corsa iRC Sprint. Der soll sich, vor allem optisch, an den Rennfahrzeugen aus der Rallye Weltmeisterschaft orientieren.
Dicke Backen und bis zu 300 PS
Bereits mit dem ersten Blick auf die Front erkennt man die deutliche Differenzierung durch die aggressive Frontpartie mit den aufwendig ausgearbeiteten Kotflügel-Verbreiterungen mit integrierten Be- und Entlüftungskiemen. Hinzu kommt ein großes, vergittertes Kühlermaul unten in der Schürze. Auch die hinteren Radläufe zeigen sich deutlich verbreitert und mit Kiemen bestückt. Zwischen den Achsen sorgen Karosserieaufsatzteile und neue Seitenschwellerverkleidungen für ein angepasstes Breitenwachstum. Die markante Heckschürze dominiert, in Verbindung mit dem luftwiderstandsoptimierten, ausladenden Heckspoiler, die komplette Heckpartie und unterstreicht nachhaltig den großen Auftritt. Für die Beklebung in den Opel-Motorsportfarben stand der Irmscher Corsa Sprint C aus 1985 Pate.
Irmscher will aber auch unter dem Blech nachlegen. Der Tuner benennt zwar kein konkretes Basismodell, setzt aber klar auf einen Hybridantrieb. Als Zielwert für den Opel Corsa iRC Sprint gibt Irmscher 300 PS-Systemleistung an. Davon soll allein der Verbrenner 200 PS beisteuern.
Bislang ist der Opel Corsa iRC Sprint nur ein Konzept. Ob der Irmscher Corsa iRC Sprint in einer Kleinserie realisiert wird, ist noch offen.
