Trump zu Harry und Meghan: Das sagt er zur England-Rückkehr
US-Präsident Donald Trump (80) hat sich zur Rückkehr von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) nach Großbritannien geäußert. "Ich freue mich darüber", erklärte er laut "Guardian" während einer Fragerunde im Anschluss an eine Pressekonferenz mit Vertretern der Tourismusbranche am Mittwoch. Dann fügte er hinzu: "Ich war kein Fan."
Die Sussexes waren in der vergangenen Woche nach sechs Jahren in den USA nach Großbritannien zurückgekehrt. Seit 2020 lebten Harry und Meghan in Kalifornien. Zu ihren künftigen Plänen haben sich die beiden bisher nicht öffentlich geäußert.
So zeigt sich Donald Trump auf Instagram:
Trump betont seine Verbindung zum Königshaus
Seine Kritik verknüpfte Trump mit einem Hinweis auf seine eigene Beziehung zur königlichen Familie. Zu Queen Elizabeth II. (1926-2022) habe er ein sehr gutes Verhältnis gehabt, er habe sie gut gekannt. Auch mit König Charles III. (77) verstehe er sich gut. "Ich kannte ihn als Prinz Charles und als King Charles. Ich kenne ihn seit Langem." Den Monarchen bezeichnete er als einen "großartigen, großartigen Kerl".
Harry und Meghan hätten die Königsfamilie hingegen "mit großer Respektlosigkeit behandelt", sagte Trump dem Bericht zufolge. "Das hat mir nicht gefallen." Weiter führte er aus: "Wenn ich die königliche Familie wäre, hätte ich sie nicht wieder aufgenommen."
Trumps Faszination für die britischen Royals reicht weit zurück. Er führt sie dem "Guardian" zufolge auf eine Kindheitserinnerung zurück: 1953 verfolgte er zusammen mit seiner in Schottland geborenen Mutter Mary Anne Trump die Krönung von Elizabeth II. im Fernsehen. Die verstorbene Monarchin beschrieb er später als "großartige Frau", die während ihrer Jahrzehnte auf dem Thron "wirklich nie einen Fehler gemacht" habe.
Viele Fragen zur Rückkehr noch ungeklärt
Wie lange die Sussexes in Großbritannien bleiben und wo sie wohnen werden, steht noch nicht fest. Berichten zufolge stellen sie sich auf einen längeren Aufenthalt ein. Ihre offiziellen royalen Pflichten hatten Harry und Meghan niedergelegt.
Ein Arrangement, bei dem sie teilweise wieder königliche Aufgaben übernehmen würden, gilt als ausgeschlossen. Queen Elizabeth II. hatte eine derartige Lösung seinerzeit abgelehnt.
Offen bleibt auch die Frage nach den Sicherheitskosten. Ob die britischen Steuerzahler für den Personenschutz des Paares nach der Rückkehr aufkommen werden, ist bislang ungeklärt.