Hitze: So hältst Du PC und Notebook kühl
Hitze im Sommer: So hältst Du PC und Notebook kühl
Wenn die Temperaturen steigen, wird es auch für technische Geräte problematisch. Wir zeigen Dir, wie Du PCs und Notebooks ein angemessenes Klima zur Verfügung stellst.
Hohe Temperaturen setzen nicht nur uns Menschen zu, sondern können auch PCs und Notebooks an ihre thermischen Grenzen bringen. Doch ab wann wird Hitze für die Hardware gefährlich?
Wir zeigen Dir, wie Du die Temperaturen Deiner Geräte kontrollierst, kritische Werte erkennst und mit einfachen Maßnahmen für bessere Kühlung sorgst.
Hitze im Sommer: So hältst Du PC und Notebook kühl
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Wie heiß wird Dein Gerät?
Ob überhaupt Handlungsbedarf besteht, kannst Du mit Tools wie HWMonitor herausfinden. Das kleine Programm liest die Hitzewerte von kritischen Bauteilen wie CPU und GPU aus und erstellt auch ein Protokoll dieser Aktivitäten. Wird es in irgendeinem Bereich unter Last problematisch, kannst Du handeln – und wenn nicht, dann sparst Du Dir unfundierte Neukäufe.
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Um dies korrekt kontrollieren zu können, musst Du allerdings noch die Grenzwerte Deiner Hardware kennen. Diese sind je nach Bauteil unterschiedlich. GPUs können teilweise über 100°C heiß werden und noch immer gerade so im grünen Bereich sein – bei CPUs hingegen kann dies anders aussehen. Du solltest daher beim Hersteller oder anderen vertrauenswürdigen Quellen nachschauen, wie viel Hitze welche Komponente verkraftet.
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Notebooks vom Strom trennen
Nutzt Du vorrangig ein Notebook und dies meistens zu Hause, ist die Versuchung groß, das Gerät einfach permanent an der Steckdose zu lassen. Das ist praktisch, weil der Akku dann niemals zur Neige geht. Allerdings entsteht durch permanentes Laden auch ein nicht unerheblicher Anteil Hitze. Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass ein Lüfter im Notebook anspringt, während Du das Gerät lädst? Das liegt an genau dieser Abwärme, die beim Laden entsteht.
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Besser ist es, wenn du es auf 80 bis 90 % auflädst und dann einfach trennst. Strom kannst Du dann wieder nachtanken, wenn der Akkustand wirklich langsam kritisch wird. Durch den Verzicht auf vollständiges Laden schenkst Du dem Akku obendrein ein wenig mehr Lebensdauer.
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Standortwahl beachten
Aufgrund der über das Firmament wandernden Sonne wird es in den meisten Wohnungen und Häusern am Nachmittag in einigen Räumen sehr heiß und in anderen weniger warm. Nachmittags findet außerdem immer die größte Hitzekonzentration statt. Daher: Wenn möglich, solltest Du mit Deinem Notebook in ein kühleres Zimmer umziehen und Deinen PC dauerhaft in einem der kälteren Räume aufstellen.
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Außerdem kann das Arbeiten auf einem Balkon vielleicht für Dich angenehm sein, aber Notebooks hassen direkte Sonneneinstrahlung. Durch die meist aus einem Metall oder einer Metalllegierung bestehenden Gehäuse heizen sich die Geräte dann stark auf. Lebensdauer und Performance sinken, in Extremfällen können – wenn auch selten – Geräteschäden auftreten.
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Zusätzlich solltest Du darauf achten, dass Lüftungsschlitze etwa am Notebook nicht beeinträchtigt werden. Luft sollte frei in das Gerät hinein- und auch wieder hinausgelangen. Bei einem PC hingegen solltest Du ihn einfach frei stehen lassen. In einem kleinen Schrank zum Beispiel sinkt vielleicht der Geräuschpegel, aber dafür staut sich auch die Luft – keine gute Idee.
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Die passende Lüftung ist wichtig
Hast Du das notwendige Know-how, kannst Du den Lüfter Deiner CPU in jedem PC wechseln. Ein zu kleines, unterdimensioniertes Modell könntest Du also gegen einen größeren, besseren Kühler austauschen. Dadurch wird auch der Lärmpegel nicht zwingend erhöht, denn „groß“ heißt oft auch „leiser“. Mehr Fläche bedeutet, dass die entstehende Abwärme leichter abtransportiert werden kann und Lüfter somit weniger schnell rotieren müssen.
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Bei einer Grafikkarte kannst Du dies nur unter Garantieverlust tun – da musst Du selbst entscheiden, ob es Dir das Risiko wert ist. Handelt es sich um ein Notebook, kannst Du meistens nichts machen. Ein Lüfterwechsel ist dort nicht vorgesehen.
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Eine Alternative sind gewöhnliche Ventilatoren oder auch kleinere Tischlüfter. Korrekt ausgerichtet, kühlen diese Geräte nicht nur Dich, sondern auch Dein Notebook und eventuell Deinen PC. Dann hast Du allerdings eine eventuell nicht unerhebliche Geräuschquelle direkt neben dir. Lärmempfindliche Personen könnte das stören. Ansonsten bleibt nur die Hoffnung, dass die sehr heißen Tage bald vorbei sind.