Sarah Ferguson: Rückkehr nach UK - neues Haus in Home Counties
Sarah Ferguson (66) steht offenbar kurz vor ihrer Rückkehr nach Großbritannien. Wie die BBC unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld der ehemaligen Herzogin von York meldet, habe sich Ferguson zuletzt im Ausland aufgehalten.
Auslöser für den Wegzug war ein konkreter Umstand: Ferguson musste die Royal Lodge in Windsor verlassen, in der sie gemeinsam mit ihrem Ex-Ehemann Andrew Mountbatten-Windsor (66) gewohnt hatte. Zuletzt zeigte sie sich im September 2025 öffentlich - bei der Trauerfeier für die Herzogin von Kent. Im April 2026 entstanden Aufnahmen von ihr in den österreichischen Alpen.
Neues Domizil in den Home Counties
Über ihr künftiges Zuhause will die Zeitung "The Sun" Details erfahren haben: Demnach habe Ferguson ein abgelegenes Anwesen in den Home Counties angemietet. Das Haus mit sechs Schlafzimmern solle sie in Kürze beziehen - womöglich bereits in der kommenden Woche.
Die Monate seit ihrem Auszug aus Windsor soll Ferguson dem Bericht zufolge größtenteils zurückgezogen in einem Chalet im schweizerischen Verbier verbracht haben. Ihre persönlichen Gegenstände seien in dieser Woche von Andrews Anwesen in Sandringham abgeholt worden.
Die Epstein-Verbindung als Hintergrund
Fergusons Kontakt zu Epstein war im September 2025 erneut zum Thema geworden, als eine E-Mail aus dem Jahr 2011 an die Öffentlichkeit gelangte. Darin entschuldigte sie sich dem Anschein nach privat dafür, sich zuvor öffentlich von Epstein distanziert zu haben. Er sei ihr und ihrer Familie stets ein großzügiger Freund gewesen, hieß es in der Nachricht. Eine Sprecherin erklärte später, die E-Mail sei verfasst worden, nachdem Epstein mit einer Verleumdungsklage gedroht habe. Ferguson habe ihn davon abbringen wollen.
Im Januar 2026 machte das US-Justizministerium mehr als drei Millionen zusätzliche Seiten aus den Epstein-Akten zugänglich. Daraufhin wurden auch Forderungen laut, Ferguson solle sich gegenüber US-Behörden zu ihren Kontakten mit Epstein äußern.
Andrews Titelverlust
Für Mountbatten-Windsor hatte die Affäre ebenfalls weitreichende Konsequenzen. Im Oktober 2025 verzichtete er zunächst auf die Nutzung seiner Titel und Ehrungen; kurz darauf leitete König Charles III. das formale Verfahren zu deren Entzug ein. Auch Ferguson führte in der Folge ihren aus der früheren Ehe abgeleiteten Höflichkeitstitel 'Duchess of York' nicht mehr und tritt seither wieder als Sarah Ferguson auf. Der Stadtrat von York entzog ihr außerdem einstimmig die Ehrenbürgerwürde.
Fergusons erwartete Heimkehr fällt in eine turbulente Zeit für die Windsors. Erst vor wenigen Tagen waren der Herzog und die Herzogin von Sussex mit ihren Kindern nach Großbritannien zurückgekehrt, nachdem sie sechs Jahre in den USA verbracht hatten.