Prinzessin Kate: Emotionale Begegnung bei Three Peaks Challenge
Prinzessin Kate (44) hat am vergangenen Wochenende mit einer besonderen Charity-Aktion überrascht - und dabei eine bewegende Begegnung mit einem Jungen im Rollstuhl erlebt.
Die Gattin von Thronfolger Prinz William (44) stellte sich der National Three Peaks Challenge. Am Ben Nevis in Schottland kreuzte sich ihr Weg mit einer ganz besonderen Gruppe: Dabei war der elfjährige Ted aus Sutton Coldfield, der laut LBC Radio bereits seit seinem dritten Lebensjahr auf den Rollstuhl angewiesen ist. 15 Freunde und Verwandte begleiteten den Jungen bei seinem Vorhaben.
Die Prinzessin zeigte sich begeistert: "Ich bin wirklich sehr beeindruckt, du hast es bis zu [deinem] zweiten Gipfel geschafft", sagte sie während des Treffens. "Super, das hast du toll gemacht. Wir werden dich anfeuern. Hoffentlich sehen wir uns auf dem Snowdon. Viel Glück." Ein Video der Begegnung verbreitet sich derzeit in den sozialen Netzwerken.
Auch persönliche Motive trieben Kate an
Zuvor war publik geworden, dass Kate die National Three Peaks Challenge unangekündigt absolviert hatte - als erstes Mitglied des britischen Königshauses überhaupt. Die Herausforderung besteht darin, binnen 24 Stunden den Ben Nevis, Scafell Pike und den Snowdon zu bezwingen - die jeweils höchsten Erhebungen Schottlands, Englands und Wales'. Auf Instagram wandte sich Kate persönlich an die Öffentlichkeit, mit zwei Beiträgen zu einem Foto und einem Video.
Prinzessin Kate hatte im März 2024 ihre Krebsdiagnose bekannt gegeben. Nun äußerte sie sich - wie das schlichte "C" unter dem Post zeigt - wohl persönlich zu den Auswirkungen einer solchen Erkrankung: "Krebs betrifft nicht nur den Körper. Er verändert dein Denken und Fühlen und beeinflusst jeden Lebensbereich tiefgreifend. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, und der Weg durch und nach der Behandlung erfordert mehr als nur Medikamente." Sie wolle das Bewusstsein "für die tieferliegenden Auswirkungen schwerer Krankheiten und die Bedeutung einer ganzheitlichen Gesundheitsversorgung schärfen".
"Viele Menschen haben mich gefragt, warum ich diese Herausforderung mache - und zum Teil ist es persönlich", erläutert Kate zudem im Video. "Ich bin so dankbar, hier zu sein, stark genug zu sein, um diese Berge zu erklimmen." Sie wolle "etwas zurückgeben" und gleichzeitig die Arbeit anerkennen, die landesweit geleistet werde. Die Challenge dient außerdem der Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity. Kate selbst war einst am Royal Marsden wegen ihrer Erkrankung in Behandlung.