Die beste geheime App für das Samsung Galaxy
One UI von Samsung kann noch mehr leisten, wenn Du eine App installierst, die nur wenige kennen. Mit „Good Lock“ lässt sich das System tiefgreifend individualisieren.
Die Benutzeroberfläche One UI ist einer der Erfolgsfaktoren der Samsung-Smartphones. Seit Android 9 „Pie“ erlaubt das System, die Benutzeroberfläche der Samsung- und Galaxy-Geräte auf die eigenen Bedürfnisse hin zu personalisieren. Das volle Potenzial von One UI lässt sich jedoch nur ausschöpfen, wenn Du eine App installierst, die kaum jemand kennt. Die App nennt sich „Good Lock“ und was Du mit ihr machen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.
Das kann Good Lock von Samsung
Bei Good Lock handelt es sich um eine Customization-App speziell für Samsung-Geräte, welche One UI nutzen. Sie beinhaltet zusätzliche Module für die Individualisierung des Smartphones bis ins kleinste Detail. Die App selbst stammt von Samsung, gilt dementsprechend als sicher und verlässlich. Zudem kostet sie nichts.
Mit Good Lock hast Du Zugriff auf die Navigationseinstellungen, die Kamera, den Sperrbildschirm, das Multitasking und weitere Funktionen. Dir werden also zahlreiche Möglichkeiten zum Finetuning der Benutzeroberfläche geboten, die denen von Custom-ROMs gleichen. In diesem Jahr fügte Samsung One UI mit der Version 8 vier neue Module zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit hinzu.
Diese Samsung-Geräte können Good Lock installieren
Du kannst Good Lock auf jedem Galaxy-Gerät ab One UI 6 installieren. Dazu zählen die Samsung-Smartphones der Galaxy S-Serie ab den Modellen S23, S23+, S23 Ultra, bis hin zu den neuen S26-Smartphones. Auf den Smartphones der Galaxy Z-Serie steht es ab dem Z Flip 5 und Z Fold 5 bereit. Aufgepasst bei den Smartphones der A-Serie, da sind es nur einige Geräte mit One UI 6+. Zudem lässt sich Good Lock auch auf Tablets ab Tab S9 installieren.
Die App kannst Du im Samsung Galaxy Store herunterladen. Zunächst war das nur Nutzern in bestimmten Ländern erlaubt. Im Jahr 2025 erfolgte eine globale Freigabe der App und seit April 2025 steht sie auch im Google Play Store zur Verfügung. Bei bestimmten Modulen können weiterhin regionale Beschränkungen bestehen. Du musst während der Installation selbst entscheiden, welche Module Du anpassen willst. Unerwünschte Modul-Einstellungen werden nicht installiert und nehmen somit auch keinen Speicherplatz ein.
Installations-Guide für Good Lock
Die Installation der App ist denkbar einfach. Rufe den Galaxy Store auf Deinem Samsung-Smartphone auf oder alternativ den Google Play Store. Gib in der Suchleiste dann „Good Lock“ ein. Du erkennst die App an den vier ineinandergesteckten Puzzleteilen. Klicke auf „Installieren“ und rufe die App danach auf. Im Anschluss kannst Du auswählen, welche Module Du mit Good Lock bearbeiten willst. Es ist keine gute Idee, einfach alle Module zu installieren und somit unnötig Speicherplatz zu verbrauchen. Du kannst sie auch später hinzufügen.
So funktioniert Good Lock
In der App selbst kannst Du relativ wenig machen. Stattdessen leitet Dich die Oberfläche zu vier wichtigen Funktionen weiter, welche wiederum mehr als 20 Module enthalten. Die Funktion „Make up“ dient in erster Linie der visuellen Aufmachung von One UI. Hier kannst Du unter anderem die Themes, den Sperrbildschirm oder das Hintergrundbild anpassen. Die Funktion „Life up“ enthält Module, welche wichtige Funktionen wie Kamera, Navigation, Multitasking und Audio umfassen. Zudem lässt sich hier die Effizienz steigern. „Clock“ hingegen beinhaltet Module für die Zeiterfassung und Uhren, wie ClockFace und Always-On-Display. Und in „Extensions“ sind weitere Module enthalten, die sowohl „Make up“ als auch „Life up“ kombinieren. Die einzelnen Module lädst Du direkt in der App herunter, ohne den Galaxy Store öffnen zu müssen.
Die 8 wichtigsten Module auf Good Lock
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Theme Park
Das Modul „Theme Park“ dient vor allem der visuellen Anpassung der Benutzeroberfläche. Die Individualisierungsmöglichkeiten erlauben es Dir, ein eigenes Theme zu erschaffen. So kannst Du unter anderem die Farben anpassen, die Icons, die Hintergrundbilder oder die Schrift. Zudem kannst Du Icon-Packs aus dem Play Store importieren und selbstständig einfügen. Da heutzutage nichts mehr ohne KI geht, wurde Theme Park in diesem Jahr auch ein KI-Theme-Generator hinzugefügt. Eine Beschreibung des gewünschten Themes reicht aus und die KI generiert von selbst die relevanten Elemente.
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One Hand Operation+
Nicht jedes Smartphone lässt sich leicht mit nur einer Hand bedienen. Vor allem die Modelle Galaxy S Ultra und Z Fold machen einem das fast unmöglich. Dafür gibt es jedoch das Modul „One Hand Operation+“ mit seinen sechs konfigurierbaren Edge-Gesten. Dir stehen drei davon per Seite zur Verfügung. Du kannst selbst festlegen, welche Funktionen die Gesten ausführen. Möglich sind etwa das Zurückschalten, die App-Übersicht oder Benachrichtigungen aufrufen, einen Screenshot erstellen, die Taschenlampe aktivieren etc. Das Modul erweitert die Befehle in der Navigationsleiste, was Dir ein hohes Maß an Flexibilität bietet.
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LockStar
One UI erlaubt nur geringfügige Anpassungen am Sperrbildschirm. Dabei verbringen wir viel Zeit damit, ihn anzuschauen, bevor wir das Smartphone entsperren. Das Modul LockStar enthält jedoch verschiedene Funktionen, mit denen Du umfassende Änderungen am Sperrbildschirm vornehmen kannst. Elemente wie die Uhr, das Datum, Widgets und App-Shortcuts lassen sich mit dem WYSIWYG-Editor verschieben oder gleich ausblenden. Die Änderungen gelten für das Hoch- und für das Querformat.
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Nicht nur lassen sich Widgets ausblenden, Du kannst mittels LockStar auch geheime Widgets freischalten. So kannst Du den Kalender, einen Schrittzähler oder die Wettervorschau aktivieren. Sie werden Dir gleich auf dem Sperrbildschirm angezeigt. Weiterhin kannst Du Funktionen so einstellen, dass sie sich auch ohne Entsperrung einschalten lassen, wie etwa die Kamera.
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LockStar erlaubt weiterhin die Anpassung von verschiedenen Entsperreffekten. Diese stehen seit 2026 zur Verfügung. Möglich sind etwa Animationen wie Swirl, bei dem sich der Sperrbildschirm beim Entsperren dreht. Andere Animationen wie Curtain, Ripple, Mosaic oder Wave sind es ebenfalls wert, einmal ausprobiert zu werden.
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MultiStar
Bei MultiStar dreht sich alles um die Multitasking-Funktionen. Somit lassen sich auch solche Apps in einem geteilten Bildschirm oder als Popup öffnen, die es offiziell nicht erlauben. Seit dem Jahr 2026 kannst Du auf dem Homescreen App-Paare erstellen. Wenn Du ein solches Paar öffnest, dann öffnet sich automatisch beide Apps im Split-Screen.
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Dieses Modul ist vor allem für Nutzer von faltbaren Smartphones nützlich. Es erkennt von selbst, wenn Du das Smartphone auf- und zuklappst, und wechselt automatisch vom Cover- zum Hauptbildschirm. Mit der PC-artigen Oberfläche Samsung DeX lassen sich gleich fünf oder mehr Apps auf verbundenen Displays aufrufen oder mit höherer Auflösung starten.
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RegiStar
Mehr Bedienmöglichkeiten liefert das Modul „RegiStar“, indem es die Tastenbelegung und das Gesten-Repertoire des Smartphones erweitert. Dazu zählt die beliebte Backtap-Geste, bei der der Nutzer zweimal auf den Rücken des Smartphones tippt. Im Anschluss öffnet sich eine zuvor eingestellte App oder die gewünschte Funktion wird aktiviert. Das ist vor allem dann nützlich, wenn die Ein- und Aus-Taste bereits für andere Funktionen wie Gemini oder Kamera belegt ist. So kannst Du mit einer simplen Geste die Taschenlampe aktivieren oder Expert RAW aufrufen.
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Zusätzliche Einstellungen befassen sich mit der Seitentaste. Auf diese kannst Du zweimal tippen oder sie gedrückt halten und damit zuvor eingestellte Funktionen und Apps aufrufen. Normalerweise öffnet sich durch das lange Drücken der Sprachassistent, doch das kannst Du mit diesem Modul ändern. Zudem lässt sich mit RegiStar das Einstellungsmenü von One UI verändern. Bestimmte Einstellungen kannst Du etwa ausblenden und andere verschieben. Damit Du nicht die Übersicht verlierst, zeichnet die Einstellungshistorie alle Änderungen auf.
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NavStar
Die Einstellungsmöglichkeiten der Navigationsleiste sind in One UI stark eingeschränkt. Das Modul „NavStar“ erlaubt jedoch Änderungen beim Layout, der Schaltflächenfarben sowie bei der Reihenfolge. Zudem lässt sich damit der Hintergrund der Leiste ändern. Weitere Schaltflächen kannst Du mit NavStar ohne Weiteres hinzufügen und somit die Navigationsleiste verdecken.
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Das Modul hält zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für die Navigation mittels Wischgesten bereit. Individuelle Anpassungen lassen sich etwa beim Aktionsbereich und bei der Empfindlichkeit für die rechte und linke Seite vornehmen. Eventuell willst Du für Wischgesten auf der linken Seite eine geringere Empfindlichkeit, damit das Zurück-Wischen leichter von der Hand geht. Selbst den Strich am Bildschirmrand unten kannst Du individuell konfigurieren. Wahlweise verschwindet er oder bleibt auch beim Wischen sichtbar.
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Camera Assistant
Die Kamera neuer Samsung-Modelle weist weit mehr Funktionen auf, als viele Nutzer vermuten. Das Modul „Camera Assistant“ schaltet diese versteckten Funktionen frei. Dazu zählt unter anderem der 24-Megapixel-Modus bei Galaxy S26-Modellen. Diese setzt KI-Fusionsverarbeitung ein und schafft somit Bilder, deren Schärfe 12 MP übertrifft.
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Camera Assistant aktiviert unter anderem das Fokus-Peaking im Pro-Modus. Diese Funktion unterstützt Dich bei der manuellen Fokussierung, indem sie markierte Bildbereiche farbig anzeigt. Dank der Funktion Serienbilder mit Intervall lassen sich Aufnahmeserien präzise zeitsteuern, um etwa bei Zeitrafferaufnahmen zu helfen. Die Auto-HDR-Funktion ist nützlich für schnell wechselnde Helligkeitssituationen. Eine weitere Automatisierung bietet das automatische Objektivwechseln. Dann wählt die Kamera von selbst das beste Objektiv, wobei sie auch das Motiv und den Zoom in Betracht zieht. Mit der Funktion Astro-Modus-Shortcut ist die Kamera schnell bereit für die Nachtfotografie. Nützlich sind auch die benutzerdefinierten Auflösungsvoreinstellungen, denn diese speichern Megapixel-Stufen für einen schnellen Wechsel.
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NotiStar
Schnell sind Benachrichtigungen aus Versehen gelöscht. Wenn Du wissen willst, was Dir entgangen ist, dann kannst Du verschwundene Hinweise mit der Benachrichtigungshistorie doch noch lesen. Diese Funktion stellt das Modul „NotiStar“ zur Verfügung. Nachrichten verschwinden aus dieser Historie erst, wenn Du sie manuell löschst. Du musst sie aber nicht manuell löschen, wenn Du die Filterfunktion einsetzt. Diese kannst Du so einstellen, dass bestimmte Benachrichtigungen direkt ausgeblendet werden, wenn sie Dich nicht interessieren.
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Die Filterfunktionen können sehr präzise sein und etwa bestimmte Wörter enthalten. Enthält eine Nachricht dieses Wort nicht, dann wird sie gleich gelöscht oder zunächst nur in der Historie verzeichnet. Mit dem Modul kannst Du weiterhin einstellen, welche Nachrichten auch auf dem Sperrbildschirm auftauchen. Seit Februar 2026 sind die Filterfunktionen noch weiter ausgereift und lassen sich auf bestimmte Apps anwenden.
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Andere nützliche Module
Abgesehen von diesen acht Modulen lohnt sich auch der Download von „Home up“. Damit lassen sich Rastergröße, App-Drawer und das Share-Menü anpassen. „Keys Cafe“ bietet Einstellungen für das Tastaturlayout, Tastatureffekte und Tastatursounds. Mit „QuickStar“ kannst Du Symbole zur Statusleiste hinzufügen oder sie wieder entfernen. Zudem ermöglicht das Modul einen schnellen Zugriff auf die Quick-Settings. Das Modul „Routines+“ bietet hingegen mehr Bixby-Automationen, auch mit Touch-Makros und Apps.
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Das Modul „Wonderland“ verschönert Parallax-Hintergrundbilder mit neuen Bewegungseffekten. Eine eigene Uhr für das Always-On-Display und den Sperrbildschirm kannst Du mit „ClockFace“ einstellen. Für Spiele interessant ist das Modul „Game Booster+“, etwa für ein alternatives Gamepad-Touch-Mapping, eine AP-Taktbegrenzung oder einen Game-Intro-Schnellvorlauf. Das Modul „Pentastic“ beinhaltet neue S-Pen-Zeigerstile und Air-Command-Anpassungen, lohnt sich aber nur, wenn ein S-Pen genutzt wird. Änderungen am Systemprotokoll für Benachrichtigungen, Vibrationen und Einstellungen lassen sich schließlich mit „Nice Catch“ vornehmen.