Prinz Harry im Podcast: Sein Beruf ist jetzt "Vollzeit-Vater"
Was macht Prinz Harry (41) eigentlich beruflich? Im Podcast "Joe Marler Will See You Now" lieferte der Royal darauf eine vielseitige Antwort. "Vollzeit-Vater. Veteran der britischen Armee. Prinz von England. Herzog", listete er gegenüber dem ehemaligen englischen Rugby-Nationalspieler Joe Marler (36) auf. Für das weitere Gespräch einigte man sich dann auf die simple Anrede "Herzog".
Die Bezeichnung als "Prince of England" war dabei wohl nicht ganz ernst gemeint. Harry reagierte in der betont entspannten Atmosphäre augenzwinkernd und fragte die Gastgeber ihrerseits, welchen Titel sie denn bevorzugen würden. Marler hatte ihn zuvor gebeten, seinen kompletten Namen inklusive aller Titel zu nennen. Seit dem Rückzug von seinen royalen Pflichten 2020 lebt Harry mit seiner Frau Meghan sowie den Kindern Archie und Lilibet im kalifornischen Montecito. Die Titel als Herzog und Herzogin von Sussex durfte das Paar behalten.
Gründer statt Erfinder
An einer Stelle musste Harry seinen Gastgeber berichtigen. Als Marler ihn als "Erfinder" der Invictus Games ankündigte, stellte der Herzog von Sussex richtig: Er sei lediglich der Gründer des Sportturniers für verwundete und erkrankte Militärangehörige. Die Spiele hatte er 2014 ins Leben gerufen, inspiriert von den Warrior Games in den USA. Dort hatte er erlebt, welche körperliche und seelische Wirkung Sport auf verletzte Soldatinnen und Soldaten haben kann.
Die Invictus Games waren auch ein Grund für Harrys jüngsten Trip nach Großbritannien: In Birmingham war er bei Veranstaltungen zum einjährigen Countdown für die Ausgabe 2027 dabei.
Guter Freund JJ Chalmers war ebenfalls zu Gast
Im Podcast saß auch Harrys Freund JJ Chalmers (39) mit am Tisch. Der ehemalige Royal Marine wurde 2011 bei einem Bombenanschlag in Afghanistan schwer verwundet und gewann später Gold bei den Invictus Games. Die scherzhafte Frage, ob die beiden gerade eine Paartherapie machten, beantwortete Harry mit Humor.
Keine lange Bedenkzeit brauchte der Herzog bei einem Gedankenexperiment: Könnte er einen Tag lang das Leben eines anderen berühmten Harrys führen, würde er sich für Fußballstar Harry Kane entscheiden. Allerdings nur an einem Spieltag mit Sieg für dessen Team. Den Engländern räumte Harry übrigens auch gute Chancen bei der Fußball-WM ein.