Marius Borg Høiby: Berufungsprozess beginnt Februar 2027
Der Berufungsprozess gegen Marius Borg Høiby (29) wurde auf den 9. Februar 2027 terminiert. Wie der norwegische Sender "NRK" meldet, soll die Verhandlung vor dem Berufungsgericht Borgarting stattfinden. Insgesamt sind 16 Verhandlungstage angesetzt, wobei der Prozess voraussichtlich am 5. März enden würde. Den Vorsitz übernimmt Richter Frode Elgesem.
Im Juni hatte ein Osloer Gericht Høiby zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Die Richter befanden ihn nach norwegischem Recht zweier Vergewaltigungen, häuslicher Gewalt und weiterer Delikte für schuldig. Der Sohn von Königin Mette-Marit (53) legte gegen die Schuldsprüche wegen der Vergewaltigungen sowie der Misshandlung einer früheren Partnerin Berufung ein.
So zeigt sich das norwegische Königshaus auf Instagram:
Elektronische Fußfessel auf Skaugum
Die Untersuchungshaft von Høiby wurde Anfang September um vier weitere Wochen ausgedehnt. Der 29-Jährige verbüßt diese mit elektronischer Fußfessel auf dem königlichen Landsitz Skaugum. Sein Anwalt Petar Sekulic teilte mit, sein Mandant habe der Verlängerung zwar formal zugestimmt, lehne diese inhaltlich aber nach wie vor ab. Man habe weiteren Konflikt und mediale Aufmerksamkeit vermeiden wollen.
Zur Beisetzung von König Harald (1937-2026) bekam Høiby eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Am 9. September zeigte er sich zusammen mit seinen Halbgeschwistern in Oslo und nahm an der Trauerfeier im Dom teil. Im Anschluss wohnte er auch der privaten Zeremonie in der Schlosskirche auf der Festung Akershus bei, wo Harald seine letzte Ruhestätte fand.
Marius Borg Høiby gehört nicht offiziell zum norwegischen Königshaus. Königin Mette-Marit brachte ihn in die Ehe mit dem heutigen König Haakon (53) mit. Ab dem Schulalter wuchs der 29-Jährige gemeinsam mit seinen Halbgeschwistern Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20) bei Haakon und seiner Mutter auf Skaugum auf.