König Harald Beerdigung: William und Anne vertreten Briten
Prinz William (44) und Prinzessin Anne (76) haben am Mittwoch gemeinsam mit zahlreichen internationalen Royals dem verstorbenen norwegischen König Harald V. (1937-2026) in Oslo die letzte Ehre erwiesen. Bei der Trauerprozession durch die norwegische Hauptstadt schritten der britische Thronfolger und seine Tante hinter Japans Kronprinz Akishino (60) und Kronprinzessin Kiko (59). Zusammen mit weiteren Staatsgästen begleiteten sie den Monarchen auf seinem letzten Weg.
Im Anschluss an den Trauerzug begann um 13 Uhr die feierliche Zeremonie im Osloer Dom für den Ende August verstorbenen König Harald.
Für William bedeutete die Reise nach Norwegen gleichzeitig einen offiziellen Auftrag: König Charles III. (77) hatte seinen ältesten Sohn entsandt, um ihn bei der Beisetzung zu repräsentieren. Der britische Monarch selbst nahm an der Trauerfeier nicht teil.
Prinzessin Anne ist Patin von König Haakon
Prinzessin Anne hingegen reiste nicht als offizielle Vertreterin des britischen Königs nach Oslo. Für die Princess Royal besitzt die Beisetzung eine persönliche Dimension: Sie ist Patentante von König Haakon VIII. (53), dem Sohn und Thronfolger Haralds.
Haakon erblickte 1973 das Licht der Welt, Anne zählt zu seinen sechs Paten. Die britische Prinzessin verbindet damit seit Jahrzehnten eine besondere Beziehung zum norwegischen Königshaus.
Zwischen der norwegischen und der britischen Königsfamilie bestehen zudem enge verwandtschaftliche Bande. König Harald und König Charles waren Cousins zweiten Grades. Ihre gemeinsame Abstammungslinie führt auf König Edward VII. und Königin Alexandra zurück.
Warum Prinzessin Kate in England blieb
Während William und Anne in Oslo Abschied nahmen, blieb Prinzessin Kate (44) in Großbritannien. Der Grund liegt im besonderen Schulstart ihrer drei Kinder.
Am Dienstag hatten William und Kate ihren ältesten Sohn Prinz George (13) nach Windsor begleitet. Mit dem Wechsel ans renommierte Eton College beginnt für ihn ein neuer Lebensabschnitt. George besucht das traditionsreiche Internat nun gemeinsam mit anderen Jungen seines Alters - und nicht mehr die Lambrook School wie seine jüngeren Geschwister.
Am Mittwoch starteten auch Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8) ihr neues Schuljahr an der Lambrook School. Damit gehen die drei Wales-Kinder erstmals auf unterschiedliche Schulen.