König Charles trauert um Opfer des Militärhubschrauber-Absturzes
König Charles III. (77) hat bei einer feierlichen Zeremonie auf Schloss Windsor den kürzlich erfolgten Absturz eines Militärhubschraubers nahe der englischen Stadt Okehampton thematisiert. Bei dem tragischen Unfall kamen laut britischem Verteidigungsministerium während eines Übungsfluges eine Angehörige der Royal Navy sowie zwei männliche Crewmitglieder ums Leben. Der Monarch habe sich "zutiefst erschüttert" gezeigt, wie unter anderem die britische Zeitung "Independent" berichtet. Vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung am 5. Juni soll zudem eine Schweigeminute abgehalten worden sein.
Charles, der früher selbst bei der Royal Navy diente, flog einst auch Hubschrauber und bezeichnete sich dem Bericht zufolge während der militärischen Feierlichkeit als "Junglie". Dieser Begriff gilt als gängiger Spitzname für Angehörige der Commando Helicopter Force der Royal Navy.
"Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gelten den Familien"
In seiner Ansprache vor hunderten Royal Marines und Veteranen sowie deren Angehörigen und Freunden erklärte der britische König: "Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen, um mit größter Trauer einen Absturz eines Hubschraubers der Royal Navy am Mittwoch anzusprechen." Als ehemaliger Pilot sei der Monarch "zutiefst erschüttert" gewesen, als ihn die tragische Nachricht erreichte. "Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gelten den Familien, Freunden und Kollegen der Betroffenen", fügte Charles hinzu.
König Charles III. habe zudem betont, dass der Dienst der Verstorbenen beim Militär höchste Anerkennung verdiene. Man werde weiterhin für die drei Opfer des Unglücks beten. Der Monarch soll den Familien der Verstorbenen persönlich Briefe geschrieben haben.