König Charles III.: Doch Treffen mit Enkeln Archie und Lilibet?
König Charles III. (77) setzt britischen Medienberichten zufolge weiterhin auf ein persönliches Wiedersehen mit seinen Enkeln, während sich Prinz Harry (41) in Großbritannien aufhält. Obwohl die Chancen derzeit gering erscheinen, besteht offenbar noch ein Funken Hoffnung.
Monarch würde Chance "nicht entgehen lassen"
Der König hoffe nach wie vor, dass es in dieser Woche zu einer Begegnung mit Harry, dessen Frau Meghan (44) sowie den gemeinsamen Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) komme, meldet die britische Boulevardzeitung "Daily Mirror". Charles soll sein Personal angewiesen haben, in Abstimmung mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex einen möglichen Termin zu koordinieren. Es wäre die erste persönliche Begegnung zwischen dem König und seinen Enkelkindern seit etwa vier Jahren.
Laut dem Bericht sollen in den vergangenen Wochen mehrere Gespräche zwischen Prinz Harry und seinem Vater stattgefunden haben. Eine anonyme Quelle habe die Atmosphäre während des Austauschs als übersetzt "hoffnungsvoll" beschrieben. Die Gespräche würden andauern, und bisher sei nichts ausgeschlossen worden, behauptet ein Royal-Insider. Eine weitere anonyme Quelle führt aus: "Der König würde sich die Gelegenheit, Zeit mit seinen Enkelkindern zu verbringen, nicht entgehen lassen, und wenn es eine Möglichkeit gibt, dies zu verwirklichen, wird er sie nutzen." Harry soll derweil angeblich intensiv darum bemüht sein, zusätzliches Sicherheitspersonal zu organisieren, um ein Treffen zu ermöglichen. Angeblich sei eine Option, dass Herzogin Meghan und die Kinder nur für etwa 24 Stunden nach Großbritannien kommen.
Offizieller Auftritt für Charles, turbulente Tage für Harry
Am 8. Juli nahm der britische König einen öffentlichen Termin wahr. Am Vormittag traf Charles unter anderem Spezialkräfte der British Transport Police. Diese Einheit ist auf Einsätze im Zusammenhang mit dem britischen Eisenbahnnetz sowie der Londoner U-Bahn spezialisiert. Der Monarch weihte das neue Hauptquartier in London ein.
Für Prinz Harry, der mit seiner Familie in Kalifornien lebt, gestalten sich die Tage derzeit turbulent. Zunächst reiste er nicht wie erhofft gemeinsam mit Ehefrau Meghan und den Kindern zu Wochenbeginn nach England. Dann wurde bekannt, dass er entgegen früherer Annahmen nicht im Buckingham-Palast übernachten wird. Schließlich musste er vor Gericht eine aus seiner Sicht unverständliche Niederlage hinnehmen.
Ursprünglich hieß es, Harry habe eine Einladung von Charles, im Palast zu nächtigen, angenommen. Wenige Stunden später stellte der Hof allerdings laut der Rundfunkanstalt BBC klar, dass dies nicht stattfinden werde. Da er nicht rechtzeitig auf ein Angebot seines Vaters reagiert habe, sei der Prinz am Samstagabend vor seiner Abreise entsprechend informiert worden. Ein Sprecher Harrys erklärte, man empfinde diese Entscheidung als enttäuschend.
Während seines Aufenthalts in England wurde zudem bekannt, dass Prinz Harry und sechs Mitkläger in einem Gerichtsverfahren gegen den Herausgeber der "Daily Mail", der "Mail on Sunday" sowie deren Online-Präsenz unterlegen waren. Die Kläger hatten Associated Newspapers Limited vorgeworfen, mutmaßlich illegale Methoden zur Beschaffung und Veröffentlichung privater Informationen eingesetzt zu haben. Am 7. Juli wurde das Urteil verkündet. Prinz Harry und den Mitklägern sei es nicht gelungen, den Einsatz solcher Methoden zweifelsfrei nachzuweisen, daher würden sämtliche Ansprüche abgewiesen. In einem gemeinsamen Statement mit der Mitklägerin Baroness Doreen Lawrence (73) hieß es etwa, dass man vor Gericht gezogen sei, "um Gerechtigkeit und Rechenschaft zu suchen. Doch wir haben weder das eine noch das andere erhalten."