Invictus Games 2027: Prinz Harry testet Pickleball in Birmingham
Exakt zwölf Monate vor dem Startschuss der Invictus Games 2027 hat Prinz Harry (41) in Birmingham selbst aktiv mitgemischt. Der Herzog von Sussex stattete dem National Exhibition Centre (NEC) einen Besuch ab, wo das Turnier für verwundete und erkrankte Soldatinnen und Soldaten sowie Veteranen stattfinden wird. Bei verschiedenen Demonstrationspartien wagte sich der Sohn von König Charles (77) unter anderem an Pickleball. Die tennisähnliche Sportart wird 2027 ihr Debüt im Wettkampfprogramm feiern. Das "People"-Magazin teilte auf Instagram Videos von Harrys sportlichem Einsatz.
Doch damit nicht genug: Harry absolvierte zudem einen Laser Run und testete sich im Rollstuhlrugby, das seit Jahren fest zum Programm der Invictus Games zählt. Ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Spiele standen ihm dabei zur Seite.
Das Programm der Invictus Games 2027
Im nächsten Jahr werden in Birmingham bis zu 550 Athletinnen und Athleten samt Familien aus 25 Ländern erwartet. Die Wettkämpfe umfassen zwölf adaptierte Sportdisziplinen. Das Turnier soll die Rehabilitation der Teilnehmenden fördern und gleichzeitig andere Menschen durch deren Durchhaltevermögen inspirieren.
Die Veranstaltung wurde von Helen Helliwell eröffnet, der Geschäftsführerin der Invictus Games Birmingham 2027. An Harrys Seite befand sich unter anderem Alison Hammond, gebürtig aus Birmingham und bekannt als Moderatorin von "This Morning" sowie "Great British Bake Off". Auch TV-Moderator Ade Adepitan war anwesend, der bei den Paralympics 2004 mit dem britischen Basketballteam Bronze holte.
Meghan und die Kinder abseits der Öffentlichkeit
Herzogin Meghan (44) war Berichten zufolge ursprünglich ebenfalls für den Termin vorgesehen, begleitete ihren Mann letztlich jedoch nicht nach Birmingham. Wie die britische "The Sun" am Donnerstag meldete, sollen die 44-Jährige sowie die gemeinsamen Kinder Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) zwar nach Großbritannien reisen, allerdings keine öffentlichen Auftritte wahrnehmen. Schon zu Beginn von Harrys Aufenthalt in London hatten sie ihn aus Sicherheitsgründen nicht begleitet.
Ursache ist der seit Jahren schwelende Konflikt um den Personenschutz. Nach dem Rücktritt von den royalen Pflichten und dem Umzug nach Kalifornien 2020 verloren Harry und Meghan den staatlich finanzierten Polizeischutz. Der Herzog kämpft seither darum, diesen zurückzubekommen.
Die Geschichte eines besonderen Turniers
Prinz Harry, selbst ehemaliger Soldat der britischen Armee, gründete die Invictus Games nach dem Vorbild der US-amerikanischen Warrior Games. Die Premiere fand 2014 in London statt. Danach folgten Orlando 2016, Toronto 2017, Sydney 2018 sowie Den Haag. Die dort für 2020 vorgesehenen Spiele mussten wegen der Corona-Pandemie auf 2022 verschoben werden. 2023 richtete Düsseldorf das Event aus, 2025 fanden die Wettkämpfe in Vancouver und Whistler statt. Mit Birmingham kehrt das Turnier nun nach Großbritannien zurück.
Für Harry und Meghan besitzen die Invictus Games auch eine persönliche Note. Bei der Ausgabe 2017 in Toronto traten sie erstmals gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Termine zum Ein-Jahres-Countdown absolvierten sie in der Vergangenheit ebenfalls als Paar, etwa vor den Spielen 2023 in Düsseldorf und 2025 in Kanada.