Harry & Meghan zurück in UK: Diesmal soll es anders laufen
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) haben Großbritannien erreicht. Mehrere Medien, darunter die "BBC", meldeten am Mittwoch übereinstimmend die Ankunft des Paares. Eine offizielle Stellungnahme der Sussexes steht noch aus.
Wie der Alltag der beiden auf der Insel künftig aussehen soll, zeichnet sich aus Medienberichten inzwischen deutlich ab - und unterscheidet sich grundlegend von ihrem früheren Leben als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie.
Der entscheidende Unterschied betrifft ihren Status. Harry und Meghan gehören weiterhin zu den nicht arbeitenden Royals. König Charles III. (77) habe klargestellt, dass die beim Megxit vereinbarten Regelungen Bestand haben, so das Magazin "People". Offizielle Termine für die Krone wird das Paar demnach nicht wahrnehmen.
Archie und Lilibet besuchen künftig britische Schulen
Der eigentliche Auslöser für den Umzug: Harry möchte, dass seine Kinder in Großbritannien zur Schule gehen, wie die "Daily Mail" berichtet. Archie (7) werde im September als Tagesschüler an einer privaten Prep School in oder nahe den Cotswolds beginnen, Lilibet (5) besuche die Vorschule derselben Einrichtung. Das Paar habe diese Idee jahrelang diskutiert, im vergangenen Jahr sei sie dann konkret geworden.
Ein Freund des Paares wird in der Zeitung mit folgenden Worten zitiert: "So wie er das sieht, wird er die nächsten zwölf bis 15 Jahre hier sein, mindestens." Harry sehe sich als Vollzeitvater und wolle samstags am Spielfeldrand stehen, wenn Archie Rugby spielt. Derzeit suche die Familie ein Haus in der Region.
Völlig andere Voraussetzungen als 2020
Zwischen dem Weggang und der Rückkehr liegen 78 Monate. Meghan hatte das Land nach einer belastenden Phase als arbeitendes Royal verlassen und später öffentlich über Isolation und Suizidgedanken berichtet. Diesmal kehrt sie ohne Palasthierarchie zurück, stattdessen mit eigenem Team. "Sie hat sich deutlich dazu geäußert, wie sie sich damals gefühlt hat. Das heißt aber nicht, dass alles wieder genau so wird", erklärt ein Vertrauter gegenüber "People".
Einiges bleibt jedoch unverändert. In britischen Umfragen rangieren Harry und Meghan am unteren Ende der royalen Beliebtheitsskala, nur knapp vor dem ehemaligen Prinzen Andrew (66). Auch das Interesse der britischen Boulevardmedien ist unvermindert groß. "Meine größte Sorge ist das Ausmaß an Medienaufmerksamkeit, das sie in Großbritannien erwartet", sagt eine Person aus Meghans Umfeld dem Magazin.
Harry bleibt zu Hause, Meghan pendelt
Auch die Rollenverteilung im Alltag kehrt sich um. Während Harry offenbar den Part des zu Hause bleibenden Elternteils übernimmt, soll Meghan zwischen beiden Ländern pendeln. Ihre Marke "As ever" hat ihren Firmensitz in Kalifornien, die Produktionsfirma Archewell unterhält Büros in Los Angeles. "Sie kann sich nicht einfach zuschalten, sie muss vor Ort sein", zitiert die Zeitung einen Freund. Die Familie plane, Weihnachten in Montecito zu verbringen.
Ungeklärt ist, ob Meghan wieder als Schauspielerin arbeiten wird. Laut "People" verhandelt sie derzeit über eine Rolle in der dritten Staffel der Netflix-Serie "The Gentlemen". Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.
Das 14 Millionen Dollar teure Anwesen in Montecito behalten die Sussexes ebenso wie ihr Feriendomizil in Portugal. Einen ersten Eindruck vom britischen Leben erhielten Archie und Lilibet bereits im Juli bei ihrem Großvater Charles in Highgrove sowie auf dem Spencer-Landsitz Althorp, wo Harrys und Williams (44) Mutter, Prinzessin Diana (1961-1997), ihre letzte Ruhestätte hat.