Nur zwei Tage später erlitt Lisa Marie Presley einen Herzinfarkt, ausgelöst durch Komplikationen eines Dünndarmverschlusses. Wie ihr Vater Elvis Presley ging sie viel zu früh: Die Musikerin wurde nur 54 Jahre alt.
Im Januar verschwand der britische Schauspieler Julian Sands bei einer Bergwanderung nahe Los Angeles. Erst im Juni wurde sein Leichnam gefunden — die genaue Todesursache des 65-Jährigen konnte nicht mehr ermittelt werden.
Die zänkische Folk-Ikone David Crosby starb ebenfalls im Januar "nach langer schwerer Krankheit" im Alter von 81 Jahren. Mit The Byrds und Crosby, Stills & Nash gelang ihm gleich zwei Mal die Aufnahme in die Rock & Roll Hall of Fame.
Sein Sound war unvergleichlich, seine Songs machen ihn unsterblich: Der legendäre Komponist Burt Bacharach starb Anfang Februar im Alter von 94 Jahren.
Raquel Welch war der Inbegriff des Sexsymbols — in ihrem Fellbikini hing sie als Poster tausendfach an den Wänden weltweit. Sie starb im Februar "nach kurzer Krankheit" und wurde 82 Jahre alt.
Ende April trauerte die Welt um Harry Belafonte. Der Sänger ('Banana Boat') starb im Alter von 96 Jahren an Herzversagen. Schon in den Fünfzigern hatte er mit seinem typischen Calypso-Sound weltweite Hits gelandet. Er trat auch als Schauspieler auf und war zeitlebens ein Aktivist für Menschen- und Bürgerrechte.
Jerry Springer hatte Talkshows in ein neues Zeitalter geführt — für viele eine fragliche Leistung, denn das Krawall-Format war nicht unumstritten. Der Star starb mit 79 Jahren an Krebs.
Tina Turner hatte sich schon lange aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und starb Ende Mai im Alter von 83 Jahren. Ihre rauhe Stimme und ihr Durchsetzungsvermögen machten die Amerikanerin zu einer Ikone — ihr Leben wurde mehrfach verfilmt und sogar zum Musical.
Ganz Irland bis hin zum Präsidenten trauerte, als Sinéad O'Connor im Juli mit nur 56 Jahren starb. Die Sängerin hatte sich im Laufe ihrer Karriere buchstäblich mit Gott (bzw. der katholischen Kirche) und der Welt angelegt und sollte in vielen Aspekten recht behalten. Zu ihrer Beerdigung säumten Tausende Menschen die Straßen.
Michael Gambon war einem deutschen Publikum vor allem als Dumbledore aus dem 'Harry Potter'-Franchise bekannt — er hatte die Rolle ab dem dritten Film vom verstorbenen Richard Harris übernommen. Der Ire erlag Ende September den Folgen einer Lungenentzündung. Er wurde 82 Jahre alt.
Die Welt verlor einen 'Friend': Schauspieler Matthew Perry wurde Ende Oktober mit nur 54 Jahren leblos in seinem Jacuzzi in Los Angeles gefunden. Erst vor wenigen Tagen wurde die genaue Todesursache ermittelt — "akute Auswirkung von Ketamin."
Fans seiner Kultserie 'Friends' pilgerten zu Tausenden zu den Drehorten, seine Weggefährt*innen konnten kaum glauben, was geschehen war. Matt LeBlanc, der in der Serie den Mitbewohner von Chandler Bing spielt, verabschiedete sich mit einem emotionalen Post auf Instagram von seinem Kollegen und schloss mit den Worten: "Breite deine Flügel aus und fliege, Bruder, du bist endlich frei. Viel Liebe."
Viele kennen ihn wegen seines Weihnachts-Klassikers 'Fairytale Of New York', doch Pogues-Sänger Shane MacGowan war auch darüber hinaus ein begnadeter Songwriter und Querulant. Nach langer Krankheit starb der Folk-Punk-Held, der immer am Limit gelebt hatte, am 30. November — nur eine Woche, nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wurde.
Ryan O'Neal konnte den Erfolg des Tränen-Klassikers 'Love Story' aus dem Jahr 1970 nie so recht wiederholen. Der Schauspieler, der lange mit Farrah Fawcett-Majors zusammen gewesen war, starb am 8. Dezember im Alter von 82 Jahren.