Cardi B zeigte Volksnähe, als sie auf Instagram tobte und vor allem den Mangel an Informationen kritisierte. Die Rapperin ist ohnehin keine Freundin des scheidenden US-Präsidenten, und so ist es kein Wunder, dass Donald Trump sich wegen seines Umgangs mit der Pandemie scharfe Kritik von Cardi einhandelte. Sie verglich die Maßnahmen in den USA mit denen in China und dabei kam ihr Heimatland nicht gut weg. Fans applaudierten für ihre Brandrede.
Steve Martin wusste, dass trotz der Isolation frische Luft wichtig ist, und so nahm er uns nicht nur jeden Tag auf einen Spaziergang mit, sondern spielte dabei auch noch Banjo. Dabei hielt der Schauspieler und Comedian mustergültig Abstand zu seinen Mitmenschen.
Auch Sam Neill besann sich auf die Kraft der Musik. Der 'Jurassic Park'-Star lud regelmäßig Videos auf Twitter hoch, und sein zweifellos größter Hit war eine Coverversion des Radiohead-Songs 'Creep', den er auf einer Ukulele spielte. "Ich schlachte hier gerade einen weiteren Song, um Leute dazu zu ermuntern, zuhause zu bleiben und etwas Kreatives anzustellen, auch wenn es bedeutet, dass ich einen Radiohead-Song ruiniere. Ich liebe Radiohead."
Lizzo kann ebenfalls mehr als nur singen: Sie lud ihre Follower zu Meditations-Sessions ein, zu denen sie durchaus gekonnt mit einer Flöte die musikalische Untermalung lieferte. Sie wollte damit die Angst besiegen, die sich ihrer Meinung nach schneller verbreitete als das Coronavirus selbst. Fans waren begeistert.
Auch Sängerin und Schauspielerin Kate Nash griff zur Flöte, in diesem Fall zur Blockflöte. Ihr Cover von Metallicas 'Enter Sandman' erlangte Kultstatus, wenn es auch für viele in die Kategorie "Nicht schön, aber selten" gehört.
Kevin Bacon versuchte mit seinem Video, die Massen zu bewegen. Oder besser, die Massen dazu zu bewegen, zu Hause zu bleiben. Er hielt ein Schild in die Höhe mit dem Namen der Person, für die er Selbst-Isolation auf sich nimmt — in diesem Fall seine Frau Kyra Sedgwick. Jeder solle es ihm gleichtun, so die Botschaft, und sechs Freunde darum bitten, ebenfalls die Botschaft zu verbreiten. Nur so könnten die geschützt werden, die nicht zu Hause bleiben können.
Doppelt hält besser: Jennifer Garner und ihre beste Freundin Reese Witherspoon taten sich zusammen, um Familien beizustehen, deren Kinder aufgrund mangelnder Auslastung nicht schlafen gehen wollten. Sie lasen Gutenachtgeschichten vor. Gleichzeitig…
…starteten beide Schauspielerinnen einen Spendenaufruf für Bedürftige. Die Geschichten kamen gut an, denn Reese und Jennifer legten ihr ganzes schauspielerisches Talent in die Darbietung ihrer Stories — müde Mütter und Väter durften kurz tief durchatmen.
Zu Beginn der Pandemie musste vielen noch gezeigt werden, wie man sich erfolgreich die Hände wäscht. Sänger Neil Diamond beschloss, ebenfalls bei der Vermittlung der Botschaft zu helfen und textete seinen Superhit 'Sweet Caroline' kurzerhand um: "Hands / Washing hands / Reaching out / Don't touch me / I won't touch you" , mit der Klampfe vor dem Kaminfeuer dargeboten, ging viral.
Das Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte, wurde gleich zu Beginn der Pandemie hochgeladen. Wonder Woman Gal Gadot hielt es für eine gute Idee, gemeinsam mit vielen Hollywood-Freunden eine Cover-Version von John Lennons 'Imagine' zu trällern. Und so trugen zwei Dutzend Celebs mit teilweise dünnen Stimmchen aus ihren üppigen Villen…
…den Klassiker vor: Mark Ruffalo, Jamie Dornan, Amy Adams und viele andere machten mit. Cara Delevingne wagte sogar ein Tänzchen. Bis heute weiß niemand genau, warum so viele A-Lister das für eine gute Idee hielten.