Spekulationen und Verschwörungstheorien schießen ins Kraut. Doch eine klare Antwort des Palasts lässt bisher auf sich warten. Kate will weder ihre Diagnose noch Details zu ihrem Genesungsprozess der Öffentlichkeit preisgeben.
Die BBC widmete eine Analyse dem Widerlegen der jüngsten Verschwörungstheorie auf Tiktok und Twitter - der Palast habe etwas Skandalöses zu verbergen oder Kate gehe es in Wirklichkeit viel schlechter als geahnt. Ganz zu schweigen von den angeblichen Rückschlüssen, die ein fehlender Ehering ziehen lässt.
Den Höhepunkt erreichten die Spekulationen, als ein amateurhaft mit Photoshop bearbeitetes Familienfoto von Kate und den Kindern auf dem offiziellen Account der Kensington-Palasts hochgeladen wurde und Kate die Verantwortung für die schlechte Retusche übernahm, während Prinz William, der angebliche Fotograf, beharrlich schwieg.
Der Journalist, Rob Jobson, spricht von einem "Zusammenbruch der royalen Kommunikation", der dem Ansehen der gesamten Königsfamilie schade. Es sei geradezu naiv gewesen, zu glauben, dass Kate für mehrere Monate einfach von der Bildfläche verschwinden könne.
Mittlerweile kommen auch Promis nicht umhin, sich bei den Online-Hobby-Detektiven einzureihen oder sich über die Absurdität der "Kate-spiracies" (eine Wortschöpfung aus Kate und Conspiracies, also Verschwörungen) lustig zu machen. Blake Lively versah ihr Werbeposting für ihren neuen Mix-Drink mit einem augenzwinkernden: "Jetzt wisst ihr, warum ich verschollen war" und einem grotesk per Photoshop zusammengeschusterten Foto.