Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzei setzt sich vor allem für gute Bildungsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen weltweit ein: "Ich erhebe meine Stimme, nicht um zu schreien, sondern damit diejenigen ohne eine Stimme gehört werden."
"In der Zukunft wird es keine männlichen und weiblichen Leader geben, sondern nur noch Leader“, ist die ehemalige Meta/Facebook-CEO Sheryl Sandberg überzeugt.
"Frauen gehören überall dorthin, wo Entscheidungen getroffen werden - sie sollten nicht die Ausnahme sein", erklärte einst die 2020 verstorbene Richterin am Supreme Court der USA, Ruth Bader Ginsburg.
"Ich bin eine Frau als Phänomen an sich, eine phänomenale Frau, das bin ich", stellte die amerikanische Dichterin und Aktivistin Maya Angelou einst ganz richtig fest.
Zu Lebzeiten war Bella Abzug eine Aktivistin für Frauenrechte, die auch im US-Kongress saß und sagte: "Der Test, ob jemand einen Job machen kann oder nicht sollte nicht von der Anordnung seiner Chromosomen abhängen."
Die Journalistin Gloria Steinem störte, dass Frau im Schatten von Männern bleiben: "Männer sollten sich genau überlegen, ob Witwe zu werden wirklich der einzige Weg für Frauen ist, an die Macht zu kommen."
Die Bürgerrechtlerin Faye Wattleton setzt sich für das Recht von Frauen auf Abtreibung ein — es stehe für selbstbestimmte Entscheidungen zum eigenen Körper und sei "wichtig für eine ganze Reihe von Themen. Es ist kein Privileg und kein Vorteil, sondern ein grundsätzliches Menschenrecht."
Für die meisten Frauen weltweit geht es am 8. März nicht um Dominanz oder beruflichen Erfolg — ihnen stehen noch nicht einmal fundamentale Rechte zu. Das weiß Greta Thunberg, die schrieb: "(Am Internationalen Frauentag) erkennen wir an, dass Frauen noch weit davon entfernt sind, gleichberechtigt zu sein. Es ist noch ein weiter Weg."
"Wenn Sie möchten, dass etwas gesagt wird, fragen Sie einen Mann. Möchten Sie, dass etwas getan wird, fragen Sie eine Frau", riet einst die einstige britische Premierministerin Margaret Thatcher. Eine Wegbereiterin in Sachen Frauenrechte war sie dennoch nicht: In ihrer Politik berücksichtige sie ihre Geschlechtsgenossinen nicht.
Nicht nur Frauen erkennen Handlungsbedarf — der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen sagte: "Gleichberechtigung der Geschlechter verlangt das Engagement von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen — es ist jedermans Verantwortung."
"Sie werden dir sagen, dass du zu laut bist, dass du abwarten musst, bis du an der Reihe bist, und dass du die richtigen Leute um Erlaubnis fragen musst. Mach's trotzdem", ermuntert die US-Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez ihre Geschlechtsgenossinnen.
Eleanor Roosevelt war nicht nur First Lady in den USA, sondern auch eine einflussreiche Aktivistin. Der Spruch "Gut erzogene Frauen machen selten Geschichte" stammt von ihr.
Tennis-Legende Serena Williams hält nichts von Feindschaft unter Frauen: "Jeder Erfolg einer Frau sollte eine Inspiration für andere sein. Wir müssen einander anfeuern."