"Lord of the Dance"-Star Michael Flatley trauert um seine Ehefrau
Michael Flatley (68) trauert um seine Ehefrau. Niamh O'Brien ist im Alter von 52 Jahren gestorben. Das hat der US-Tanz-Star in den sozialen Medien bekannt gegeben. Sein "Herz ist gebrochen", schreibt Flatley dort. In seinem Beitrag nennt er O'Brien seine "wunderschöne Frau" und seine "beste Freundin". "Meine bezaubernde Braut von zwanzig Jahren ist zum Herrn in den Himmel gegangen", heißt es weiter. "Sie war die liebevollste Mutter, Ehefrau und der liebevollste Mensch, und unser Leben wird ohne sie nie wieder dasselbe sein."
Abschied mit privaten Fotos
Zu seinen Worten veröffentlichte Flatley mehrere Bilder aus den gemeinsamen Jahren. Eines zeigt O'Brien beim Tanzen, ein anderes stammt vom Hochzeitstag im Jahr 2006. Auf einem weiteren Foto ist sie mit dem gemeinsamen Sohn Michael St James zu sehen, der 2007 zur Welt kam.
Den Fans dankte der Tänzer für "all die Liebe und Freundlichkeit", die sie der Familie entgegengebracht hätten. Und er bat: "Bitte schließt Niamh, Michael St James und unsere Familie in eure Gedanken und Gebete ein."
Gemeinsam auf der Bühne
Getanzt haben die beiden auch zusammen. O'Brien war ebenfalls Tänzerin, das Paar stand gemeinsam bei "Lord of the Dance" auf der Bühne. Flatley hatte die irische Tanzshow 1996 aus der Taufe gehoben.
Flatley selbst kam in den USA als Sohn irischer Eltern zur Welt. Berühmt wurde er mit einem Auftritt von gerade einmal sieben Minuten: In der Pause des Eurovision Song Contest 1994 trat er mit "Riverdance" auf. Ein Jahr später folgte in Dublin eine abendfüllende Show, danach "Lord of the Dance".
Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen
Dabei blieb es nicht. Flatley entwickelte, produzierte und inszenierte weitere Shows wie "Feet of Flames" und "Celtic Tiger". Später wagte er sich auch ans Kino: 2018 führte er beim Spionagethriller "Blackbird" Regie und übernahm zugleich die Hauptrolle.
Im vergangenen Jahr hatte er angekündigt, für das Amt des irischen Präsidenten kandidieren zu wollen. Später zog er sich aus dem Rennen zurück. Er müsse "meine Familie und meine Gesundheit an erste Stelle setzen", erklärte er damals. Den Menschen in Irland könne er besser dienen, indem er weiterhin weltweit für Irland und die irische Kultur werbe.