"Tatort"-Star Ulrich Tukur schwärmt von Dreh mit britischer Schauspielerin: "Ich habe mich so verliebt!"
Am Donnerstagabend war "Tatort"-Star Ulrich Tukur im ARD-Kneipentalk "Inas Nacht" von Ina Müller zu Gast. Dort geriet der Schauspieler ins Schwärmen, als er von einer früheren Begegnung mit einer bekannten britischen Schauspielerin berichtete.
Bei ihren traditionellen "Bierdeckel"-Fragen fühlt Ina Müller ihren Gästen bekanntlich mit Zuschauerfragen auf den Zahn. Im Gespräch mit Ulrich Tukur und Schriftstellerin Elke Heidenreich wollte sie dabei von dem Schauspieler wissen: "Was war der beste Flirt deines Lebens?"
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Der 69-Jährige musste nicht lange überlegen: "Das fällt mir sofort ein!" Damals habe Tukur in Polen den Film "Mitten im Sturm" der niederländischen Oscar-Preisträgerin Marleen Gorris gedreht. "Das ist eine Geschichte, die in einem russischen Gulag in den 40er-Jahren spielt", erinnert sich der Schauspieler. Erzählt wurde die Liebesgeschichte zwischen einer "Russin und einem deutschen Arzt" namens Anton Walter, dessen Rolle Tukur darstellte. Der Originaltitel des Films lautet "Within the Whirlwind".
"Sie war das Zauberhafteste, was ich je erlebt habe!"
Die Rolle der jüdischen Professorin Jewgenija Ginsburg übernahm die britische Schauspielerin Emily Watson (59). "Die kennt man auch", wusste Ina Müller. Tukur stimmte zu und geriet anschließend regelrecht ins Schwärmen, als er von der Zusammenarbeit mit Watson berichtete: "Sie war das Zauberhafteste, was ich je erlebte habe. Sie war so hinreißend und hat so toll gespielt. Ich habe mich so verliebt!", gestand der "Tatort"-Star. "Was auch gut war für die Rolle."
Der Schauspieler sei dadurch an neue "emotionale Punkte" rangekommen und auch das Weinen vor der Kamera sei ihm leichter gefallen. "Ich habe sie einfach angeschaut und es lief", erinnert sich Tukur. Als die Dreharbeiten vorbei waren, hätten sich Tukur und Watson "getrennt und nie wieder gesehen". Er betonte: "Das war eine der schönsten Liebesgeschichten, die eigentlich keinen Anfang und kein Ende hatten, die ich erlebt habe."