Salto-Kicks, Gummi-Arme und Elektro-Monster: So nah ist der "Street Fighter"-Film am Gaming-Original dran
Digitale Dresche - dekadenlang: 1987 erschien das erste "Street Fighter"-Spiel und trat fortan einen globalen Siegeszug in den Arcades sowie auf heimischen Konsolen an. Fast 40 Jahre später kommt am 15. Oktober eine weitere Verfilmung der Kult-Beat'em-Up-Reihe in die Kinos, die die bisherigen Umsetzungen mit Jean-Claude van Damme (1995) und Kristin Kreuk (2009) vergessen machen soll.
Die Neuverfilmung von Kitao Sakurai ist im Jahr 1993 angesiedelt - zu jener Zeit also, in der "Street Fighter 2" auf den Markt kam. Einst waren die beiden Kämpfer Ryu (Andrew Koji) und Ken Masters (Noah Centineo) wie Brüder, dann bittere Rivalen. Doch ihre letzte Begegnung liegt schon lange zurück. Ken genießt das Rampenlicht und den Ruhm im Ring noch immer. Und Ryu? Der hat dieser Welt den Rücken gekehrt: "Ich kämpfe nicht mehr." Aber die mysteriöse Chun-Li (Callina Liang) lässt sich in davon nicht abwimmeln: Sie will Ken und Ryu für das renommierte World Warrior Tournament rekrutieren. Aber natürlich geht es bei diesem Turnier nicht nur um Geld oder um den Sieg. Denn während die Menge jeden Faustschlag und jeden Kick bejubelt, brodelt es hinter den Kulissen. Ryu und Ken werden von ihrer gemeinsamen Vergangenheit eingeholt, während der finstere M. Bison (David Dastmalchian) das World Warrior Tournament für gefährliche Pläne ausnutzt. Und selbstverständlich ist es an den beiden Helden wider Willen, die Welt vor ihm zu retten.
Die Geschichte ist entsprechend erwartbar, die Action ist dafür durchaus beeindruckend - gleiches gilt im Übrigen für den Cast. So wird unter anderem Wrestling-Superstar Roman Reigns den Kämpfer Akuma spielen, Rapper Curtis "50 Cent" Jackson als Balrog in den Ring steigen und Hollywood-Superstar Jason Momoa ("Minecraft") als grünes Urwald-Vieh Blanka elektrisieren.
In weiteren Rollen sind zu sehen:
- Schauspieler David Dastmalchian ("The Dark Knight") als M. Bison
- Wrestler Cody Rhodes als Guile
- Bollywood-Star Vidyut Jammwal als Dhalsim
- Schauspielerin Mel Jarnson ("Mortal Combat") als Cammy
- der Country-Masken-Sänger Orville Peck als Vega
- der 2,18 Meter Hüne Olivier Richters ("Reacher") als Zangief
- der japanische Wrestler Hirooki Goto als E. Honda
- US-Komiker Andrew Schulz als Dan Hibiki
- Schauspieler und Comedian Eric André als Don Sauvage
- Schauspielerin und Kampfkünstlerin Rayna Vallandingham als Juli
- MMA-Fighter Alexander Volkanovski als Joe
- US-Comedian Kyle Mooney als Marvin
- der niederländische Bodybuilder und Schauspieler Olivier Richter als Zangief.
Diese Promi-Riege darf man nun auf großer Leinwand voll in Aktion erleben. Und es zeigt sich, dass sich der Film offenbar möglichst nah am Original orientiert - Gummi-Arme, Salto-Kicks und Feuerbälle inklusive. Fans dürften das feiern.