In "Stand by Me" suchen vier Zwölfjährige 1959 nach einem vermissten Jungen und müssen dabei zahlreiche Abenteuer bestehen. Was wurde aus den Stars des Coming-of-Age-Kultfilms?
Erzählt wird "Stand By Me" aus der Perspektive des Schriftstellers Gordon Lachance (Richard Dreyfuss): Angesichts einer Todesanzeige für seinen Freund Chris Chambers erinnert sich Gordon an die Abenteuer, die er als Zwölfjähriger (Wil Wheaton, links) mit seinen Freunden im Sommer 1959 erlebte.
Sie sind beste Freunde: Gordon (Wil Wheaton, Mitte), Teddy Duchamp (Corey Feldman) und Chris (River Phoenix, links), dessen kriminelle Familie in der Kleinstadt Castle Rock verachtet wird.
River Phoenix spielte nach "Stand by Me" unter anderem den jungen "Indiana Jones" und einen homosexuellen Strichjungen in "My Private Idaho". In der Halloween-Nacht 1993 starb der Bruder von Joaquin Phoenix an einer Überdosis Drogen.
Auch er kommt aus einem problematischen Elternhaus: Teddy Duchamp (Corey Feldman) neigt zu gewalttätigem Verhalten, weil er es von seinem Vater, einem Weltkriegs-Veteranen, nicht anders lernte.
Jerry O'Connell spielte in den 90er-Jahren in den Sci-Fi-Serien "Ultraman" und "Sliders" die Hauptrolle und war in "Jerry Maguire" als Football-Shootingstar zu sehen. Zuletzt hatte er größere Gastrollen in den Serien "Billions" und "The Big Bang Theory".
Er ist der Anführer einer Jugendgang, die ebenfalls versucht, den verschwundenen Jungen zu finden: John "Ace" Merrill (Kiefer Sutherland) kommt den vier Jungs in die Quere, zieht aber den Kürzeren.
Vom Halbstarken zum Hollywood-Star: Seinen endgültigen Durchbruch feierte Kiefer Sutherland mit "Flatliners" (1990) an der Seite von Julia Roberts, mit der er kurzzeitig auch liiert war.
In den 80ern dank "Class" und "Stand by Me" ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent, in den 90er-Jahren ein Hollywoodstar: John Cusack spielte Hauptrollen in Woody Allens "Bullets Over Broadway", Spike Jonzes "Being John Malkovich" und der Nick-Hornby-Verfilmung "High Fidelity".
Die Mockumentary "This Is Spinal Tap", die Teenie-Komödie "Der Volltreffer", das Coming-of-Age-Drama "Stand by Me", die Romcom "Harry und Sally" und der Horrorfilm "Misery": Für alle diese 80er-Kultfilme zeichnete Rob Reiner als Regisseur verantwortlich.
Nach zahlreichen Liebeskomödien inszenierte Reiner zuletzt mit "LBJ" (2016) und "Shock and Awe" (2017) wieder ambitioniertere Filme. Mitte Dezember starben der Regisseur und seine Frau Michelle unter tragischen Umständen. Mutmaßlich hat ihr eigener Sohn Nick sie ermordet.