Voller Begeisterung legt Susanne Steiger in der Dienstagsausgabe von "Bares für Rares" eine Kette um den Hals. Dabei hat die Händlerin das ausgefallene Stück noch gar nicht gekauft. An eine Verhandlung ist erst mal gar nicht zu denken...
Stefan und Petra heißt das Verkäuferpaar, deren Schmuckstück später in der Sendung so viel Furore machen wird. Die seit 29 Jahren verheirateten Stuttgarter erklären eingangs, die Kette sei ein Erbstück von Stefans Großvater.
Eigentlich sei es ein Set aus drei Teilen gewesen. "Dazu gehören noch ein Armband und eine Brosche", erklärt Stefan. Doch im Zuge der Erbschaft seien diese Teile "auseinandergerissen" worden.
Zeit für die Expertin. Wendela Horz kann mit Henning Koppel den Namen des Designers nennen. Der Entwurf, führt sie weiter aus, stamme aus den 1940er-Jahren. Die Kette sei aber erst in den 1970-Jahren produziert worden.
Horst Lichter (Zweiter von rechts) findet, dass die Kette aussieht wie "ein Stachelband". Doch das Tragen tue nicht weh, versichert die gelernte Goldschmiedin Horz.
Bevor es zu den Händlern geht, gibt Wendela Holz dem Paar noch eine wichtige Information mit auf den Weg: Der reine Silberwert der Halskette liegt bei etwa 800 Euro.
Wolfgang Pauritsch (rechts) ist der Meinung, dass die Kette so aussieht, als würde man "Knochen um den Hals tragen". Das Schmuckstück erinnert ihn an die Flintstones.
In der Dienstagsfolge werden neben der Kette auch andere Raritäten zum Kauf angeboten. Julian Schmitz-Avila kauft dieses alte "Evel Knievel"-Spielzeug für 100 Euro.
Die beiden Männer sind nicht nur verschwägert, sondern auch Nachbarn. Von dem Geld, das sie mit dem Verkauf der Statur erhalten haben, wollen sie eine Party veranstalten.
Für eine Visitenkartenhalter aus der Zeit vor 1920 gibt es von Horst Lichter keine Händlerkarte. Da sie aus Elfenbein besteht, darf sie nicht gehandelt werden. Keine Händlerkarte!
Obwohl die Verpackung fehlt und auch das Armband nicht original ist, sichert sich der Händler Wolfgang Pauritsch die "Heuer Carrera"-Uhr für einen Preis von 2.300 Euro.
Händler Friedrich Häusser sicherte sich diesen Wandteller von Villeroy & Boch für 270 Euro. Die Expertise versprach einen Wert zwischen 250 und 300 Euro.