Das berüchtigte Gefängnis auf der Insel Alcatraz in Kalifornien ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Popkultur. Zahlreiche Filme über das Gefängnis spielen eine wichtige Rolle dabei, seine Geschichte lebendig zu halten. "Flucht von Alcatraz" (1979) ist hierbei einer der bekanntesten.
Das Dokudrama "Stammheim - Zeit des Terrors" (2025) rekonstruiert die Ereignisse um den Prozess gegen die Führungsmitglieder der ersten RAF-Generation. Die Filmcrew drehte im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses in Stuttgart.
Die ehemalige Haftanstalt Robben Island vor Kapstadt ist vor allem als das Gefängnis bekannt, in dem Nelson Mandela inhaftiert war. Der Film "Goodbye Bafana" (2007) beschäftigt sich mit diesem Thema.
Der Tower of London wurde über 800 Jahre als Gefängnis genutzt. Heute ist es eine beliebte Touristenattraktion. Mehrere Filme und Fernsehserien haben den Tower of London als Gefängnis dargestellt, darunter "Prisoners of the Tower" (1946), "The Innocent" (1969) oder "Tales from the Tower" (2001).
Der Dokumentarfilm "26. 2 to Life" (2022) erzählt die Geschichte dreier Männer, die wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, und an einem Marathonlauf auf dem überfüllten Gefängnishof des kalifornischen Hochsicherheitsgefängnisses San Quentin teilnehmen.
In Stanley Kubricks dystopischem Klassiker "Uhrwerk Orange" (1971) wurden die Außenszenen des Gefängnisses im historischen, in London gelegenen, HMP Wandsworth gedreht.
Steve McQueens Krimifilm "Getaway" (1972) enthält Szenen, die im texanischen Huntsville-Gefängnis gedreht wurden. Echte Insassen schlüpften in die Rolle von Statisten.
Die Kultkomödie "The Blues Brothers" (1980) beginnt mit einer ikonischen Szene, die im Joliet Correctional Center gedreht wurde, einem echten Gefängnis im US-amerikanischen Illinois. Es war von 1858 bis 2002 in Betrieb und wurde auch als Drehort für die Fernsehserie "Prison Break" bekannt.