Für Beatles-Biopic: Schauspieler stellen das "Abbey Road"-Cover nach
Für Sam Mendes' vier Beatles-Filme ist in der britischen Hauptstadt eines der berühmtesten Motive der Popgeschichte neu aufgelegt worden: Die vier Beatles-Darsteller überquerten in Anzügen und mit Siebziger-Frisuren einen Zebrastreifen, hintereinander im Gänsemarsch - und wieder zurück. Fotos und Videos der Szene verbreiteten sich am Sonntag in den sozialen Medien.
Original entstand in wenigen Minuten
Harris Dickinson spielt in den Filmen John Lennon, Paul Mescal übernimmt Paul McCartney, Joseph Quinn ist George Harrison und Barry Keoghan verkörpert Ringo Starr. Die Schauspieler stellten nun das legendäre Cover des Albums "Abbey Road" nach, wobei die Dreharbeiten vermutlich länger als die ikonische Fotovorlage gedauert haben dürften.
Fotograf Iain Macmillan lichtete die Band am 8. August 1969 vor den EMI Studios in London ab, während die Polizei den Verkehr kurz stoppte. Das komplette Shooting dauerte nur wenige Minuten. Wenig später zierte das Bild eines der bekanntesten Plattencover überhaupt - und erlangte fortwährenden Kultstatus.
Der Zebrastreifen an der Abbey Road im Viertel St. John's Wood ist seither ein Pilgerort für Fans. Musikkollegen wie die Red Hot Chili Peppers und Jon Bon Jovi mit Prinz Harry stellten das Cover nach, Madame Tussauds verewigte das Motiv in Wachs. Viele Werbekampagnen griffen die Zebrastreifen-Optik ebenfalls auf. Dass Sam Mendes die Szene für sein ehrgeiziges Projekt nachbaut, dürfte deshalb kaum überraschen.
Vier Filme, vier Perspektiven
Das Vorhaben trägt den Titel "The Beatles - A Four-Film Cinematic Event". Jeder der vier Filme erzählt die Bandgeschichte laut "Hollywood Reporter" aus der Sicht eines Mitglieds, die Handlungsstränge sind miteinander verknüpft. Produziert wird bei Sony Pictures.
Zu den Details der Handlung schweigen die Beteiligten bislang. Bekannt ist immerhin, dass die Plattenfirma Apple Corps den Zugriff auf den kompletten Musikkatalog der Band freigegeben hat. Wie viele Songs von "Abbey Road" am Ende zu hören sein werden, ist offen.
Kinostart für 2028 geplant
Neben dem Quartett stehen Saoirse Ronan als Linda Eastman, Anna Sawai als Yoko Ono, Aimee Lou Wood als Pattie Boyd und Mia McKenna-Bruce als Maureen Cox vor der Kamera.
Dazu kommen unter anderem David Morrissey als Paul McCartneys Vater Jim, Leanne Best als Lennons Tante Mimi, James Norton als Bandmanager Brian Epstein, Harry Lloyd als Produzent George Martin und Adam Pally als Musikmanager Allen Klein.
Alle vier Filme sollen im April 2028 in die Kinos kommen. Ein genaues Startdatum steht noch nicht fest.