Doch keine "Barbie"-Fortsetzung? Daran könnte das Sequel scheitern
Die geplante Fortsetzung von "Barbie" steckt fest. Warner Bros. hat nach Informationen der "New York Times" nur noch bis Dezember Zeit, sich mit Hauptdarstellerin Margot Robbie (36), Co-Star Ryan Gosling (45) sowie Regisseurin und Co-Autorin Greta Gerwig (42) zu einigen. Kommt bis dahin kein Vertrag zustande, fallen die Rechte an dem Stoff zurück an den Spielzeugkonzern Mattel.
Verhandelt wird dem Bericht zufolge bereits seit Monaten. Auf dem Tisch liegt demnach eine Gewinnbeteiligung, die daran geknüpft ist, dass der Film bestimmte Marken an den Kinokassen überspringt. Dass darunter bislang keine Unterschrift steht, führt die "New York Times" auf David Zaslav zurück: Der Chef von Warner Bros. Discovery habe seine Zustimmung verweigert, weil ihm die Konditionen zu großzügig erschienen.
Studio widerspricht der Darstellung
Bei Warner Bros. sieht man das anders. Ein Sprecher wies die Schilderung gegenüber der Zeitung zurück und erklärte, die Vertreter der Stars hätten ein im Mai unterbreitetes Angebot abgelehnt, ohne bisher ein Gegenangebot vorzulegen. "Wir haben eine Rechtevereinbarung mit Mattel und haben eine Reihe großer Angebote gemacht, um die Verträge für den nächsten 'Barbie'-Film abzuschließen", teilten die Studio-Chefs Pam Abdy und Michael De Luca mit. "Leider konnten wir bislang keine Einigung erzielen."
Auch der "Hollywood Reporter" bat Warner Bros. um eine Stellungnahme. Dem zitierten Statement hatte das Studio nichts hinzuzufügen.
Eine Idee für Teil zwei existiert längst
Am Stoff scheitert es jedenfalls nicht. Greta Gerwig und ihr Partner Noah Baumbach, mit dem sie schon das Drehbuch zum ersten Teil schrieb, tragen die Idee für "Barbie 2" schon seit ein paar Jahren mit sich herum. Bereits 2024 berichtete der "Hollywood Reporter", die beiden befänden sich in einer frühen Phase der Stoffentwicklung.
1,5 Milliarden Dollar und acht Oscarnominierungen
Was auf dem Spiel steht, lässt sich in Zahlen fassen. "Barbie" spielte weltweit 1,5 Milliarden US-Dollar ein und war für acht Oscars nominiert. Eine der Trophäen holte der Film tatsächlich: "What Was I Made For?" von Billie Eilish und Finneas O'Connell wurde als bester Filmsong ausgezeichnet.
Zum Kinostart im Juli 2023 wuchs sich der Film ohnehin zu einem popkulturellen Ereignis aus. Die Marketingkampagne, das allgegenwärtige Pink und nicht zuletzt der zeitgleiche Start von Christopher Nolans "Oppenheimer" brachten sogar ein eigenes Schlagwort hervor: "Barbenheimer".