KI-Video-Tools: Vergleich der Top-Dienste
Wir zeigen, welcher KI-Video-Service für Dein Projekt am besten geeignet ist und was die einzelnen Dienste auszeichnet.
Mit Prompts und künstlicher Intelligenz (KI) Texte, Musikstücke und Bilder kreieren zu lassen, ist fast schon ein alter Hut. Doch lange Zeit, taten sich KI-Video-Services schwer, überzeugende Ergebnisse abzuliefern. Schwächen gab es vor allem bezüglich wirklichkeitsnaher Physik und Kontinuität. Das hat sich in letzter Zeit jedoch geändert. Kein Wunder, dass die Verbreitung von Filmchen, die KIs zusammengebastelt haben, im Internet sprunghaft angestiegen ist.
Allerdings ist die Vielzahl an Anbietern inzwischen für Interessenten nur schwer überschaubar. Deswegen haben wir uns die beliebtesten Dienste für die Erstellung von KI-Videos angeschaut, diese verglichen und bewertet. Dabei gehen wir auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Services ein. Unsere Endbewertung kann dabei nur eine grobe Orientierung bieten, da alle Modelle individuelle Vorzüge und Nachteile haben. Je nachdem, welche Aspekte für Dich und Dein Projekt wichtig sind, kann ein anderer Dienst die bessere Wahl sein.
Beachte außerdem, dass es sich bei unseren Ausführungen um Momentaufnahmen handelt, da die Anbieter ständig bemüht sind, ihre Services zu verbessern.
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Kling (KI-Modell: Kling 3.0)
Der KI-Dienst punktet nicht nur mit einer hohen Bildqualität. So lassen sich Filmchen sowohl in 720p als auch in 1080p erstellen. Videos mit Ton kannst Du ebenfalls kreieren. Mit einer Länge von bis zu 15 Sekunden sind die von Kling gelieferten Clips etwas länger als bei vielen Konkurrenten. Dennoch ist der Preis – der Anbieter verwendet hier ein Credit-Modell – mit 10 US-Dollar pro Monat recht gering. Ein weiterer Vorteil sind die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die maßgeschneiderte Resultate liefern können und die das Tool zu einer echten Allround-Lösung machen.
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Allerdings ist es für Anfänger gar nicht so einfach, die richtigen Optionen zu finden. Das liegt auch an der teilweise komplizierten Bedienung. Zudem gibt Kling Videos lediglich in drei Bildformaten – nämlich 16:9, 9:16 und 1:1 – aus. Hier bieten viele Wettbewerber teilweise deutlich mehr Flexibilität.
Kling geben wir 8 von 10 möglichen Punkten.
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Luma AI (KI-Modell: Ray 3.14)
Benutzerfreundlicher erweist sich im Vergleich dazu Luma AI. Dementsprechend eignet es sich gut für Anfänger, die noch nicht über Erfahrungen beim Umgang mit KI und der Videoerstellung verfügen. Neben Auflösungen von 540p sowie 720p lassen sich Filmchen auch hochauflösend in 1080p erstellen. Auch bei der Formatauswahl – von 21:9, 16:9 und 9:16 über 4:3 und 3:4 bis zu 1:1– bleiben kaum Wünsche übrig.
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Ist Luma AI also das perfekte KI-Videotool? Leider nein. Das liegt nicht nur daran, dass es sich um die teuerste Lösung in unserem Vergleich handelt. Monatliche Kosten von 30 USD-Dollar sind dreimal so hoch wie bei vielen Konkurrenten. Dennoch sind Clips auf nur 10 Sekunden Länge beschränkt. Der Ton lässt sich auch nur nachträglich integrieren. Vielen Profis dürften zudem stärkere Einflussmöglichkeiten fehlen.
Auch Luma AI erhält 8 von 10 Punkten.
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Grok (KI-Modell: Imagine 1.0)
Grok ist eine Empfehlung für Einsteiger. Ideen lassen sich hier nämlich schnell und einfach umsetzen. Die Bedienung ist relativ einfach und intuitiv. Auch eine Tonspur lässt sich integrieren und eignet sich zumindest als erste Skizze für eine professionelle Vertonung. Die Auswahl an Bildformaten (16:9, 9:16, 3:2, 2:3 sowie 1:1) dürfte für die meisten Ansprüche ausreichen. Der monatliche Preis von 10 US-Dollar – allerdings mit Soft Cap – erscheint da fair. Zudem gibt es im Vergleich zur Konkurrenz weniger Restriktionen, die Kreative ausbremsen könnten.
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Allerdings hat diese Laissez-faire-Strategie in der Vergangenheit zu Missbrauch in Form von Deepfakes und anderen problematischen KI-Videos geführt. Bezüglich der Bildqualität hinkt Grok dem Großteil des Wettbewerbs außerdem etwas hinterher. Denn hier sind lediglich Clips mit 480p oder 720p möglich. Zudem haben die generierten Videoclips eine maximale Länge von nur 10 Sekunden.
Auch Grok sichert sich 8 von 10 möglichen Punkten.
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Seedance 2.0 (KI-Modell: Seedance 2.0)
Bei Seedance 2.0 überzeugen Audio- und Videospur qualitativ gleichermaßen. Dabei sind Bildauflösungen von 480p, 720p und 1080p möglich. Die maximale Länge der Clips ist mit 15 Sekunden leicht überdurchschnittlich. Ambitionierte Nutzer dürften besonders die Integration in CapCut schätzen. Denn mit der beliebten App zur Videobearbeitung lassen sich zahlreiche Aspekte bearbeiten und kontrollieren. Auch bezüglich der verfügbaren Bildformate – 21:9, 16:9, 9:16, 4:3, 3:4, 3:2, 2:3 sowie 1:1 – bleiben keine Wünsche offen.
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Seedance 2.0 hat jedoch auch Schwächen. Das liegt nicht in erster Linie am Preis von 15 US-Dollar pro Monat, der einen Tick höher als bei vielen Konkurrenten ausfällt. Dafür bekommen Nutzer allerdings auch viel geboten. Entscheidend ist die restriktive Filterpolitik, die sich wie ein Gegenentwurf zu Grok anfühlt. Grundsätzlich zu begrüßen ist die dahinterstehende Idee, sowohl Urheber- als auch Persönlichkeitsrechte zu schützen. Allerdings blockieren die Inhaltsfilter in der Praxis auch völlig harmlose Prompts. Das kann die Videogenerierung mit Seedance 2.0 zu einer mühseligen und teilweise frustrierenden Arbeit machen.
Dennoch haben wir uns dafür entschieden, Seedance 2.0 ebenfalls mit 8 von 10 Punkten zu bewerten.
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Veo 3 (KI-Modell: Veo 3.1)
Mit Veo 3 erstellte Clips zeichnen sich praktisch durchgehend durch eine ausgeprägte Wirklichkeitsnähe aus. Wegen der hohen Leistungsfähigkeit des KI-Modells ist es bei vielen Kreativen seit geraumer Zeit beliebt. Es kann außerdem eine Tonspur zu den Videoinhalten ausgeben. Der Preis von monatlich 12 US-Dollar geht angesichts des Leistungsumfangs in Ordnung.
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Problematisch ist, dass Veo 3 komplexe Prompts nicht immer richtig umsetzt. Bei genauerer Betrachtung fehlt manchen Filmchen zudem der Feinschliff bezüglich einzelner Details. Die mit dem Modell erstellten Clips sind nur 8 Sekunden lang. Hier bietet die Konkurrenz fast durchgehend mehr. Auch bei Bildformaten – lediglich 16:9 und 9:16 sowie Auflösung (nur 720p) – ist noch Luft nach oben.
Für Veo 3 reicht es bei uns noch für 8 von 10 Punkten.
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Pika (KI-Modell: Pika 2.5)
Schnelles KI-Filmchen gesucht? Dann ist Pika eine gute Wahl. Das KI-Tool ist besonders für kurze Filmchen in Social Media oder für Memes gefragt. Wegen der einfachen Bedienbarkeit ist es auch für Anfänger eine passende Wahl. Nichts zu meckern gibt es bei der Bildqualität – 480p, 720p oder 1080p – sowie bezüglich der verfügbaren Bildformate (16:9, 9:16, 5:2, 4:5, 4:3 und 1:1). Zudem ist die maximale Filmlänge mit bis zu 25 Sekunden – mithilfe des Keyframe-Features Pikaframes – der Konkurrenz einen Schritt voraus. Mit einem Preis von nur 8 US-Dollar im Monat ist der KI-Filmgenerator zudem richtig günstig.
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Allerdings hat Pika auch Nachteile. So bleibt der Realismus in den Clips immer wieder auf der Strecke. Hier leistet ein Großteil der Konkurrenz bessere Arbeit. Für künstlerische Videos kann das als Stilmittel durchgehen, ist in anderen Bereichen jedoch ein No-Go. Zudem fehlt integrierter Ton. Auch dieses Feature bieten inzwischen viele Mitbewerber.
Deswegen muss sich Pika mit 7 von 10 Punkten begnügen, kann aber für Kreative, denen diese Schwachpunkte nichts ausmachen, wegen der Vorzüge dennoch eine gute Wahl sein.
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Midjourney (KI-Modell: V1 Video)
Im Bereich der KI-Bildgenerierung avancierte Midjourney schnell zu einer festen Größe. Die mit der Software erstellten Clips bieten einen sehr ähnlichen Stil, der besonders bei künstlerisch orientierten Projekten gut ankommt. Zudem ist die Software flexibel, da sie praktisch beliebige Formate – abhängig vom Startbild – ausgeben kann. Eigentlich beträgt die maximale Cliplänge zwar nur fünf Sekunden. Allerdings lassen sich die Videos bis zu viermal um vier Sekunden verlängern, was eine beachtliche Laufzeit von 21 Sekunden ergibt. Der monatliche Preis ist mit 10 US-Dollar günstig.
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Wichtig für Heavy-User ist aber, wie das Preismodell funktioniert. Nach 15 Stunden Schnellgenerierung („Fast“) wechselt Midjourney in einen gemächlichen Modus („Relax“). Dann dauert die Filmerzeugung deutlich länger. Außerdem bleibt das Programm in Puncto Realismus hinter vielen Konkurrenten zurück. Das gilt auch bezüglich der wählbaren Auflösung von 480p oder 720p. Für eine Tonspur ist zudem eine Zusatzsoftware nötig.
Damit verdient sich Midjourney 7 von 10 Punkten.
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Runway (KI-Modell: Gen-4.5)
Runway ist ein brauchbares KI-Tool. Die Clips lassen sich damit nicht nur – mit oder ohne Ton – erstellen, sondern auch bearbeiten. Das Programm deckt sogar den gesamten Kreativprozess ab – von der Idee bis zum fertigen Film. Nichts zu meckern gibt es zudem bei der Bildqualität (720p oder 1080p) sowie der Auswahl an Bildformaten (21:9, 16:9, 9:16, 4:3, 3:4 und 1:1). Zudem stehen viele Features zur Verfügung.
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Allerdings erschwert diese Funktionsvielfalt im Zusammenspiel mit der teilweise komplex aufgebauten Programmoberfläche vor allem für Einsteiger die Bedienung. Außerdem waren die Ergebnisse in unserem Test nur durchschnittlich. Auch die maximale Videolänge kann mit 10 Sekunden nicht positiv hervorstechen. Der Preis liegt mit 15 US-Dollar pro Monat dennoch sogar etwas höher als bei vielen Konkurrenten.
Deshalb reicht es für Runway in unserem Test nur für 7 von 10 Punkten.
Was ist mit Sora?
Wer sich schon länger mit von Künstlicher Intelligenz erzeugten Videos befasst, vermisst in unserem Test vielleicht den Namen Sora. Dabei handelt es sich um einen Dienst von Consumer-KI-Pionier OpenAI. Dieser hatte bei uns jedoch keinen besonders guten Start.
Zunächst verging (zu) viel Zeit, bis er endlich in Europa verfügbar war. Dann schob OpenAI schnell Sora 2 hinterher, um den technologischen Vorsprung der Konkurrenz aufzuholen. Inzwischen hat das Unternehmen den KI-Generator weitgehend eingestellt. Am 24. September 2026 soll auch mit der API-Entwicklerschnittstelle Schluss sein. Offiziell möchte sich OpenAI auf vielversprechendere Geschäftsfelder fokussieren. Doch es wird auch spekuliert, dass dem ehemaligen Vorreiter die Konkurrenz enteilt war.
Was ist mit Firefly?
Firefly ist ein anderer Name, der bei der KI-Generierung von Clips häufig zu hören ist. Dabei handelt es sich um eine Software von Adobe. Ein fetter Vorteil ist die Tatsache, dass das KI-Training nur mit lizenzierten Inhalten erfolgt. Bei einigen Konkurrenten ist das nicht der Fall. Das ist besonders für die professionelle bzw. kommerzielle Verwendung ein wichtiger Faktor und bietet Rechtssicherheit.
Allerdings reicht die Qualität der mit Firefly erstellten Clips (noch) nicht an die vieler Konkurrenzprogramme heran. Das gilt besonders bei komplexen Filmen, die wirklichkeitsnah wirken sollen. Dadurch ist der KI-Film-Generator von Adobe derzeit keine echte Alternative. Zudem kann das Credits-Preismodell – je nach individuellem Nutzungsverhalten – relativ kostspielig werden.