Rodeln: Eggert/Müller beim Weltcup-Finale Dritte
Zum Saisonabschluss in Altenberg fahren die Thüringer auf Rang drei. Österreich feiert einen Doppelsieg.
Die deutschen Rodel-Doppelsitzer Toni Eggert und Florian Müller haben beim Weltcupfinale im sächsischen Altenberg ihren zweiten Saisonsieg verpasst. Das Duo aus Thüringen belegte beim letzten Rennen des Winters den dritten Platz (+0,150 Sekunden) hinter den österreichischen Siegern Thomas Steu und Wolfgang Kindl. Eggert/Müller fielen im Osterzgebirge im zweiten Durchgang noch vom zweiten Platz hinter Juri Gatt und Riccardo Schöpf (+0,126) zurück, die damit einen Doppelsieg Österreichs perfekt machten.
Die Weltmeister Hannes Orlamünder und Paul Gubitz verfehlten das Podest nach einem Fahrfehler im zweiten Lauf deutlich. Das Duo aus Zella-Mehlis belegte nur Rang zehn (+1,137). Die Junioren-Weltmeister Louis Grünbeck und Maximilian Kührt, die beim Saisonfinale erstmals Weltcup-Luft schnupperten, kamen auf Platz elf (+1,460).
Die bereits als Gesamtweltcupsieger feststehenden Tobias Wendl und Tobias Arlt waren beim Abschluss in Altenberg nicht mehr am Start. Die Rekord-Olympiasieger hatten sich die Kristallkugel bereits eine Woche zuvor in St. Moritz gesichert, es war ihr insgesamt siebter Sieg im Gesamtweltcup seit der Saison 2010/2011.
Im Einsitzer der Männer liegt Felix Loch nach dem ersten Lauf in Führung. Der Rekordweltmeister setzte sich vor dem Italiener Dominik Fischnaller (+0,242) und David Gleirscher aus Österreich (+0,252) an die Spitze. Loch hat den Gewinn des Gesamtweltcups bereits sicher: Olympiasieger Max Langenhan fehlt beim Finale wegen Nackenproblemen, auch sein ärgster Rivale Jonas Müller aus Österreich verzichtet auf einen Start in Altenberg.
Bei den Frauen spitzt sich der Kampf um den Gesamtweltcup dagegen zu: Vizeweltmeisterin Merle Fräbel (+0,002) liegt nach dem ersten Lauf als Zweite knapp vor Olympiasiegerin Julia Taubitz (+0,033), die derzeit Dritte ist und im Gesamtweltcup 19 Punkte Vorsprung auf Fräbel hat. Die Führung hat hauchdünn die Lettin Kendija Aparjode inne. Die Entscheidung in den Einsitzer-Rennen fällt im zweiten Lauf am Sonntag.