113. Tour de France: Vorschau auf die 16. Etappe
Am Genfer See schlägt die Stunde der besten Zeitfahrer. Es ist der einzige individuelle Kampf gegen die Uhr bei der Tour 2026.
Highspeed im Aero-Outfit, atemberaubende Aussicht und ein großer Favorit: Auf der 16. Etappe der Tour de France kommt es zum mit Spannung erwarteten Kampf gegen die Uhr. Es ist das erste und einzige Einzelzeitfahren der diesjährigen Rundfahrt. Und dann ist es zum Leid der Spezialisten auch noch nur 26,1 km lang.
Immerhin: Es ist für alle etwas dabei. Ein mäßig steiler Anstieg, den die Fahrer mit einer Zeitfahr-Maschine bewältigen dürften, eine mäßig steile Abfahrt und die letzten neun Kilometer eine flache Rollpassage. Und dann ist da ja auch noch die Landschaft, für die die Fahrer aber nicht viel übrig haben werden. Sowohl der Startort Évian-les-Bains als auch der Zielort Thonon-les-Bains liegen am Ufer des Genfer Sees.
Der große Favorit ist der prominente Teamkollege von Florian Lipowitz bei Red Bull-Bora-hansgrohe: Remco Evenepoel, im Zeitfahren ebenso Olympiasieger wie auf der Straße, schielt nach seinem Coup in den Alpen am Sonntag auf den Doppelpack und seinen zweiten Etappensieg bei der laufenden Tour. Im Vorjahr ließ Zeitfahr-Weltmeister Evenepoel in seiner Lieblingsdisziplin auch Topstar Tadej Pogacar keine Chance. Nun will er den Slowenen abermals schlagen und seinen Anspruch auf Platz zwei in der Gesamtwertung untermauern.