Judo-WM: Ischt zum Auftakt Siebte
Am ersten Tag der Titelkämpfe in Baku scheitert die Wolfsburgerin in der Trostrunde.
Die deutschen Judoka haben am ersten Tag der WM in Baku eine Medaille verpasst. Superleichtgewicht Sarah Ischt (Wolfsburg) erreichte mit zwei Siegen das Viertelfinale, verlor in diesem aber ebenso wie zum Auftakt der Trostrunde. Am Ende stand für die 26-Jährige in der Klasse bis 48 kg der siebte Platz.
"Sarah hat heute vier Kämpfe gemacht und davon zwei gewonnen. Sie hat keineswegs enttäuscht. Wir sind alle sehr stolz auf ihren WM-Auftritt und den siebten Platz", sagte Bundestrainer Claudiu Pusa.
Die WM in Aserbaidschans Hauptstadt ist eine Wegmarke auf halber Strecke zu den Olympischen Sommerspielen 2028 in Los Angeles. Baku ist nach 2018 zum zweiten Mal Gastgeber, vor acht Jahren gab es für den Deutschen Judo-Bund nur eine Bronzemedaille durch den damaligen Titelverteidiger Alexander Wieczerzak. Bei der WM 2025 in Budapest gewann der DJB einmal Silber und dreimal Bronze.
Die Frauen um Olympia-Silbermedaillengewinnerin Miriam Butkereit sind in Baku mit neun Kämpferinnen dabei, nur das Schwergewicht (+100 kg) bleibt unbesetzt. Bei den Männern haben es zwei Judoka nach Aserbaidschan geschafft, hinzu kommen drei ausschließlich für das olympische Mixed zum WM-Abschluss am Sonntag kommender Woche.