Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 15. Oktober
Hoffenheim, Leverkusen und Freiburg spielen im europäischen Geschäft. Zverev jagt den Shanghai-Titel, bei der Bahnrad-WM geht es um Edelmetall.
FUSSBALL: Hoffenheim, Leverkusen und Freiburg im europäischen Geschäft gefordert
TENNIS: Zverev im Shanghai-Viertelfinale gegen de Minaur
BAHNRAD: Deutsche Medaillenchancen bei der WM
FUSSBALL: Die TSG Hoffenheim will in der Europa League gegen Besiktas Istanbul einen Schritt raus aus der Krise machen (21.00 Uhr/RTL). Die Mannschaft von Christian Ilzer liegt nach fünf Bundesligaspieltagen mit nur drei Zählern auf dem vorletzten Platz und verpatzte den Auftakt im Europapokal mit einer 0:2-Niederlage bei OFI Kreta. Ganz anders sieht die Welt bei Bayer Leverkusen aus, das am zweiten Spieltag der Europa League bei Lech Posen zu Gast ist (18.45 Uhr/Sky). Die Werkself gewann unter Trainer Carles Martinez zuletzt dreimal in Folge. Parallel startet der SC Freiburg gegen den FK Jablonec aus Tschechien in die Conference League (21.00 Uhr/Sky). Der Bundesliga-Spitzenreiter will seine starke Form bestätigen und nach dem Erreichen des Europa-League-Finals im Mai den Grundstein für eine weitere erfolgreiche Pokalsaison legen.
TENNIS: Im Viertelfinale des Masters-Turniers in Shanghai bekommt es Alexander Zverev mit Alex de Minaur zu tun (12.00 Uhr/Sky). Die designierte Nummer eins der Welt kämpfte sich in der Runde zuvor mit schmerzendem Knöchel zu einem Dreisatzsieg gegen den Kasachen Alexander Bublik. Nun geht es für Zverev gegen den Australier, mit dem der Hamburger noch eine Rechnung offen hat: Beim Laver Cup in London bezwang der de Minaur den Deutschen jüngst nach einer spektakulären Aufholjagd im Match-Tiebreak.
BAHNRAD: Parallel zum Masters-Turnier im Tennis finden in Shanghai auch die WM-Entscheidungen der Bahnrad-Profis statt (ab 12.00 Uhr/Eurosport). In der Mannschaftsverfolgung zählt der deutsche Vierer mit den Tokio-Olympiasiegerinnen Franziska Brauße, Lisa Klein und Mieke Kröger gemeinsam mit Messane Bräutigam nach Silber bei den vergangenen Titelkämpfen in Chile zu den ganz heißen Medaillenanwärterinnen. In der Qualifikation legte das Quartett hinter den Britinnen die zweitbeste Zeit hin, das deutsche Männerteam schaffte mit Platz sechs ebenfalls den Sprung in die nächste Runde. Im Scratch geht Moritz Augenstein als Titelverteidiger an den Start und kämpft um Edelmetall.