Für die Dokumentation unternahmen Pierre Littbarski (links) und Icke Häßler (rechts) einen Ausflug auf dem Comer See. Damals war es vor allem Lothar Matthäus, der in Italien spielte, der in seiner Freizeit per Boot unterwegs war.
Rudi Völler war eine der Schlüsselfiguren der WM 1990. Sowohl im Achtelfinale gegen die Niederlande als auch im Finale kam ihm eine entscheidende Rolle zu.
Klaus Augenthaler war 1990 gerade Vater geworden. Die Familien wohnten in einem Ort nicht weit entfernt von Spielern. Regelmäßig sah man sich. Nach der WM beendete er seine Karriere in der Nationalmannschaft.
Karl-Heinz Riedle hatte vor dem Elfmeterschießen gegen England kaum einen Elfmeter geschossen. Nach einigem Zögern trat er an. "Wenn Riedle trifft, gewinnen wir", raunte der Kaiser von draußen. Riedle traf.
Der damals junge Andi Möller spielte 1990 nur eine Nebenrolle, zweimal wurde er eingewechselt. Abreisen wollte er, erinnert sich sein Teamkollege Uwe Bein. Ganz so sei es dann doch nicht gewesen, sagt Möller selbst lächelnd.
Der Film konzentriert sich auf den Mikrokosmos im Team und spielt ausschließlich in Italien - zwischen Mailand, Turin, Rom und dem Hotel Castello di Casiglio in Erba am Comer See. Zwei Spieler aus dem Team von damals leben nicht mehr: Andreas Brehme und Frank Mill.