Deutsches 200-m-Trio im EM-Halbfinale chancenlos
Als Schnellste zieht die Britin Amy Hunt ins Finale ein und peilt ihr zweites Gold an.
Das deutsche 200-m-Trio der Frauen hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham den Einzug ins Finale klar verpasst. Als beste DLV-Starterin fehlten Sophia Junk (LG Rhein-Wied) im Halbfinale mit 23,22 Sekunden 45 Hundertstel zum Einzug ins Medaillenrennen am Donnerstag (22.50 Uhr MESZ/ZDF).
U20-Europameisterin Judith Mokobe (Mainz) lag bei ihrem EM-Debüt zwei Hundertstel hinter Junk. Talea Prepens (Cloppenburg) schied als Sechste ihres Laufs in 23,32 Sekunden aus, ließ aber Titelverteidigerin Mujinga Kambundji hinter sich. Die Schweizerin war bei ihrem internationalen Comeback nach der Babypause noch nicht wieder in Bestform.
Schnellste im Halbfinale war 100-m-Europameisterin Amy Hunt in 22,37 Sekunden, Ex-Weltmeisterin Dina Asher-Smith (beide Großbritannien) lag auf Rang vier (22,49).
Knapp zwei Stunden vor dem 200-m-Finale der Frauen wird es am Donnerstag auch wieder für Owen Ansah (Hamburg) ernst. Für den Bronze-Sprinter über 100 m steht dann sein Halbfinale über die halbe Stadionrunde an, auch über diese Distanz peilt der 25-Jährige eine Medaille an.