Handball: Löwen rutschen tiefer in die Krise
Nach einem bösen Einbruch kassiert der Ex-Meister in Hamburg die vierte Pleite in Serie.
Die Rhein-Neckar Löwen haben ihre Talfahrt in der Handball-Bundesliga fortgesetzt. Der zweimalige deutsche Meister verlor am Freitagabend nach einem Einbruch in der zweiten Halbzeit 23:28 (12:10) beim HC Hamburg und rutscht nach der vierten Pleite in Folge immer weiter Richtung Abstiegsplätze.
Nach einer 16:15-Führung ging bei den Löwen nichts mehr: Zwölf Minuten lang erzielten die Gäste kein Tor, Hamburg zog vorentscheidend auf 22:16 davon. Der dänische Nationalspieler Nicolaj Jörgensen war mit sieben Treffern bester Werfer der Hamburger, die an den punktgleichen Mannheimern (beide 7:15) vorbeizogen. Für die Löwen war Jannik Kohlbacher sechmal erfolgreich.
Der HC Erlangen gewann 35:34 (23:20) bei Aufsteiger SG BBM Bietigheim und rückte mit dem dritten Sieg aus den jüngsten vier Spielen zumindest bis Samstag auf Platz sechs vor. Christopher Bissel traf sieben Mal für die Gäste, Bietigheim reichten auch zehn Tore von Alexander Pfeifer nicht zu einem Punkt.