Handball-Boss Bohmann "begrüßt" Münchner Bundesliga-Pläne
Der HBL-Geschäftsführer sieht das Projekt von Ex-Nationalspieler Dominik Klein positiv. Er hält den Weg nach oben aber auch für "weit und steinig".
Spitzenhandball in München? Der Profi-Ligenverband HBL sieht die Gründung der "Münchner Panther" positiv und befürwortet die Bundesliga-Pläne der früheren Nationalspieler Dominik Klein und Steffen Weinhold. "Wir begrüßen sehr, dass sich Dominik und Steffen so strategisch auf den Weg machen und sich hohe Ziele setzen", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann dem Sport-Informations-Dienst (SID). München, wo die Liga seit dieser Saison den Supercup austrägt, sei ein "toller Handballstandort".
Voraussichtlich in der 4. Liga startet im Sommer die Mission, für die sich die prominenten Macher der Handballgemeinschaft München mit dem Drittliga-Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck zusammen getan haben. Langfristig, so gab die Initiative am Montag bekannt, soll der Weg in Richtung 1. Handball-Bundesliga gehen.
Klein und Weinhold hätten laut Bohmann "jetzt schon durch ihr Nachwuchskonzept sehr viel für den Handball in München erreicht. Es ist nur konsequent, es weiter zu deklinieren und sich hohe Ziele zu setzen. Es ist allerdings auch so, dass der Weg aus der 4. Liga in die HBL weit und steinig ist, aber jede Besteigung eines Bergs fängt mit den ersten Schritten an." Er werde sich "für das erste Spiel in der 2. Bundesliga und der 1. Bundesliga in München ein Ticket besorgen", versprach Bohmann.