Eishockey: Berlin problemlos gegen Iserlohn - Nürnberg verliert
Nach zwei durchwachsenen Partien lassen die Eisbären gegen den Tabellenletzten nichts anbrennen.
Die Eisbären Berlin haben am vierten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen mühelosen Sieg gefeiert. Gegen die noch sieglosen Iserlohn Roosters gewann der Meister am Sonntagnachmittag vor heimischer Kulisse souverän mit 4:0 (1:0, 3:0, 0:0). Für das Team des neuen Trainers Éric Dubois war es der dritte Sieg im vierten Ligaspiel.
Spitzenreiter Nürnberg Ice Tigers konnte sich nach einer späten Aufholjagd nicht belohnen. 55 Spielminuten hatte sich das Team von Trainer Mitch O'Keefe gegen die souveränen Straubing Tigers vergeblich abgemüht, dann brachten Samuel Dove-McFalls (56.) und Julius Karrer (58.) ihre Mannschaft doch noch in die Overtime. Doch Straubing schlug im Penaltyschießen zurück, erst der fünfte Schütze brachte die Entscheidung: Das 2:3 (0:1, 0:1, 2:0, 0:1) ist die erste Niederlage der Franken nach zuvor vier Siegen in der regulären Spielzeit.
Bis dato war der Start in die neue Spielzeit für die Eisbären mit einer Niederlage gegen die Adler Mannheim (3:4) und dem wilden 6:5 nach Penaltyschießen bei den Kölner Haien am Freitag etwas wackelig verlaufen, gegen den Tabellenletzten ließ der Titelverteidiger nun aber nichts anbrennen. Nach der Führung durch Markus Vikingstad (14.) sorgten Manuel Wiederer (22.), Liam Kirk (34.) und Ty Ronning (40.) im zweiten Drittel für klare Verhältnisse.
Reichlich Tore gab es wie so oft bei den Kölner Haien, die beim 6:3 (2:0, 1:3, 3:1) bei den Augsburger Panthern für reichlich Unterhaltung sorgten. Sowohl die 19 geschossenen Tore (wie Nürnberg), als auch die 21 kassierten Tore sind Höchstwerte in der Liga.
Die Grizzlys Wolfsburg feierten beim 3:2 (2:0, 1:0, 0:2) gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven ihren dritten Saisonsieg. Einen deutlichen Rückschlag kassierte dagegen der viermalige deutsche Meister EHC Red Bull München, der nach Führung mit 1:4 (1:0, 0:2, 0:2) gegen die Löwen Frankfurt unterlag.