WNBA-Draft: Bühner als Nummer 17 nach Portland
Die 21-Jährige könnte bei der neuen Franchise an der Seite ihrer Nationalmannschaftskollegin Luisa Geiselsöder spielen.
Deutschlands Shootingstar Frieda Bühner ist ihrem Traum vom Sprung in die nordamerikanische Basketball-Profiliga WNBA einen großen Schritt näher gekommen. Beim Draft in New York wurde die 21-Jährige in der Nacht zu Dienstag an Position 17 von der neuen Franchise Portland Fire ausgewählt und könnte beim US-Team aus Oregon an der Seite ihrer Nationalmannschaftskollegin Luisa Geiselsöder spielen.
Sollte es Bühner in den Kader schaffen, wäre sie in der anstehenden Saison die fünfte deutsche WNBA-Spielerin nach Geiselsöder, Leonie Fiebich sowie Satou und Nyara Sabally. Bis zuletzt lief Forward Bühner in Spanien für Movistar Estudiantes auf.
Bühner, die bei der EM 2025 und jüngst in der WM-Qualifikation im März als beste deutsche Punktesammlerin glänzte, hatte mit 14 Jahren bei den GiroLive Panthers Osnabrück in der zweiten Liga debütiert. 2022 wechselte sie an die University of Florida, ging aber schnell zurück nach Osnabrück – und vor knapp zwei Jahren nach Madrid.
Dass Portland Bühner schon in diesem Jahr einsetzt, ist aber nicht sicher. Gut möglich, dass sie vor der Heim-WM im Spätsommer in Berlin (4. bis 13. September) zunächst in Europa bleibt. So war es bei Fiebich und Geiselsöder, die beide 2020 gedraftet wurden, aber erst einige Jahre später in die WNBA gingen.
Topstar Satou Sabally steht vor einem Wechsel zu New York Liberty, ihre jüngere Schwester Nyara war zuletzt von dort zum zweiten neuen Klub Toronto Tempo gegangen. Fiebich steht weiter in New York unter Vertrag, Geiselsöder kam von den Dallas Wings nach Portland.
Dallas sicherte sich als Nummer eins im Draft am Montag Azzi Fudd von der University of Connecticut.