Perfider Betrugsversuch - falsche Polizeibeamte flüchten unerkannt
Am Freitagnachmittag gegen 16:30 Uhr wurde eine 71-jährige Geschädigte auf der Dorfstraße in Tiefengruben von bislang unbekannten Tätern kontaktiert.
Weimar (ots) - Diese gaben sich als Mitarbeiter einer örtlichen Bank aus und teilten mit, dass von ihrem Konto eine Zahlung in Höhe von 4500 Euro autorisiert werden müsse. Da der Geschädigten eine solche Transaktion nicht bekannt war, lehnte sie dies ab. Daraufhin erklärte der Anrufer, den Sachverhalt an die Kriminalpolizei weiterzuleiten und beendete das Gespräch.
Etwa 30 Minuten später meldete sich ein weiterer unbekannter Täter
telefonisch bei der Geschädigten und gab sich als Polizeibeamter aus. In dem Gespräch wurde vereinbart, dass zu einem späteren Zeitpunkt zivile Polizeibeamte die Wohnanschrift der Geschädigten aufsuchen würden, um dort vorhandene Geldbeträge und Wertgegenstände zu dokumentieren.
Gegen 19:30 Uhr erschienen tatsächlich zwei unbekannte Männer an der
Wohnanschrift. Diese gaben sich als Beamte des Bundeskriminalamtes aus. Während einer der Täter die Wertgegenstände im Haus in Augenschein nahm, hielt sich der zweite vor dem Anwesen auf. Da sich - offenbar für die Täter unerwartet - weitere Angehörige im Haus befanden, wurden diese auf die Situation aufmerksam und schöpften Verdacht. Sie informierten die Polizei und versuchten, die Männer bis zum Eintreffen vor Ort festzuhalten. Einer der Täter flüchtete durch ein Fenster in den Innenhof. Er konnte zunächst kurzzeitig festgehalten werden, riss sich dann jedoch los und entkam. Auch
der zweite Täter flüchtete unerkannt. Beide entfernten sich in unbekannte Richtung. Zu einem möglicherweise genutzten Fahrzeug liegen bislang keine näheren Erkenntnisse vor. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Ein finanzieller Schaden entstand der Geschädigten nicht.
Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zur Tat bzw. den Tätern machen
können, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizeistation Weimar unter der Telefonnummer 03643 882-0 zu melden, oder ihre Hinweise per E-Mail an [email protected] bekannt zu geben.
Etwa 30 Minuten später meldete sich ein weiterer unbekannter Täter
telefonisch bei der Geschädigten und gab sich als Polizeibeamter aus. In dem Gespräch wurde vereinbart, dass zu einem späteren Zeitpunkt zivile Polizeibeamte die Wohnanschrift der Geschädigten aufsuchen würden, um dort vorhandene Geldbeträge und Wertgegenstände zu dokumentieren.
Gegen 19:30 Uhr erschienen tatsächlich zwei unbekannte Männer an der
Wohnanschrift. Diese gaben sich als Beamte des Bundeskriminalamtes aus. Während einer der Täter die Wertgegenstände im Haus in Augenschein nahm, hielt sich der zweite vor dem Anwesen auf. Da sich - offenbar für die Täter unerwartet - weitere Angehörige im Haus befanden, wurden diese auf die Situation aufmerksam und schöpften Verdacht. Sie informierten die Polizei und versuchten, die Männer bis zum Eintreffen vor Ort festzuhalten. Einer der Täter flüchtete durch ein Fenster in den Innenhof. Er konnte zunächst kurzzeitig festgehalten werden, riss sich dann jedoch los und entkam. Auch
der zweite Täter flüchtete unerkannt. Beide entfernten sich in unbekannte Richtung. Zu einem möglicherweise genutzten Fahrzeug liegen bislang keine näheren Erkenntnisse vor. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Ein finanzieller Schaden entstand der Geschädigten nicht.
Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zur Tat bzw. den Tätern machen
können, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizeistation Weimar unter der Telefonnummer 03643 882-0 zu melden, oder ihre Hinweise per E-Mail an [email protected] bekannt zu geben.
Quelle: Thüringen