Erneute Welle von Schockanrufen im gesamten Saarland mit Gesamtschaden über 100.000 EUR / Dringender Appell der saarländischen Polizei zum Schutz vor der aktuellen Betrugsmasche
In den vergangenen Tagen verzeichnete die Landespolizeidirektion erneut zahlreiche Fälle von Schockanrufen.
Saarbrücken (ots) - Neben Versuchstaten im zweistelligen Bereich kam es in vier Fällen jeweils zu einer Geldübergabe. In einem weiteren Fall konnte eine Geldübergabe im letzten Moment verhindert werden. Die Polizei warnt daher erneut vor der Betrugsmasche "Schockanrufe" und gibt Präventionshinweise.
Seit vergangenem Donnerstag (17.09.2026) stellte die Landespolizeidirektion wieder vermehrt sogenannte "Schockanrufe" fest. Hierbei geben sich Betrüger am Telefon als vermeintlich enge Verwandte (Kinder oder Enkelkinder) oder Polizeibeamte aus und täuschen eine entsprechende Notsituation wie beispielsweise einen schlimmen Verkehrsunfall mit schwer verletzten oder getöteten Personen vor. Der Unfallverursacher soll angeblich ein enger Verwandter des Angerufenen sein. Damit der Angehörige nicht sofort verhaftet wird, verlangen die Betrüger am Telefon eine Kaution, welche dann von Geldboten (meist falschen Polizeibeamten) an der Haustür oder an neutralen Orten abgeholt wird.
In den Landkreisen Saarlouis, Merzig-Wadern und St. Wendel sowie im Regionalverband Saarbrücken wurde in insgesamt vier Fällen von den Angerufenen Bargeld an einen Boten übergeben. Die Geldübergabe erfolgte in allen Fällen an der jeweiligen Haustür der Angerufenen. Die letztlich durch die Polizei verhinderte Übergabe sollte auf dem Parkplatz eines Krankenhauses stattfinden.
Die übergebenen Geldbeträge lagen hierbei im mindestens niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich. Darüber hinaus wurden mehr als 20 Versuchstaten mit gleichem Modus Operandi registriert. Die Geschädigten waren in allen Fällen Damen im Alter von 61 bis 90 Jahren.
In diesem Zusammenhang warnt die Landespolizeidirektion des Saarlandes erneut vor solch betrügerischen Anrufen und bittet darum, auch Angehörige im direkten privaten Umfeld für den Phänomenbereich der Schockanrufe zu sensibilisieren.
Mit folgenden Tipps können Sie sich schützen:
- Die Polizei nimmt weder Wertgegenstände noch Bargeld entgegen!
- Sollten die Anrufer von Ihnen Geld, Schmuck oder Wertgegenstände
verlangen, legen Sie sofort auf und heben Sie bei weiteren
Anrufversuchen nicht mehr ab!
- Legen Sie auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie
sich unter Druck gesetzt fühlen! Überprüfen Sie, wenn möglich,
die Informationen des Anrufers!
- Nehmen Sie mit ihren Angehörigen oder einer Vertrauensperson
Kontakt auf oder rufen Sie die Polizei unter der Ihnen bekannten
Nummer oder der 110 an! Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion!
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse!
- Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld an unbekannte
Personen oder Konten!
- Achten Sie auf verdächtige Fahrzeuge und Personen in Ihrer
Nachbarschaft und sensibilisieren Sie ihre Angehörigen und
direkte Nachbarn!
Weitere Informationen zu Enkeltrick, Schockanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie im Internet unter www.polizei.saarland.de.
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Landespolizeidirektion Saarland
Jan Poß
Mainzer Straße 134-136
66121 Saarbrücken
Telefon: 0681/962-8013
E-Mail: [email protected]
Internet: www.polizei.saarland.de
Twitter: https://twitter.com/polizeisaarland?lang=de
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Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCjrFf1AVlv7NqaGzigS1R-g
Original-Content von: Landespolizeidirektion Saarland, übermittelt durch news aktuell
Seit vergangenem Donnerstag (17.09.2026) stellte die Landespolizeidirektion wieder vermehrt sogenannte "Schockanrufe" fest. Hierbei geben sich Betrüger am Telefon als vermeintlich enge Verwandte (Kinder oder Enkelkinder) oder Polizeibeamte aus und täuschen eine entsprechende Notsituation wie beispielsweise einen schlimmen Verkehrsunfall mit schwer verletzten oder getöteten Personen vor. Der Unfallverursacher soll angeblich ein enger Verwandter des Angerufenen sein. Damit der Angehörige nicht sofort verhaftet wird, verlangen die Betrüger am Telefon eine Kaution, welche dann von Geldboten (meist falschen Polizeibeamten) an der Haustür oder an neutralen Orten abgeholt wird.
In den Landkreisen Saarlouis, Merzig-Wadern und St. Wendel sowie im Regionalverband Saarbrücken wurde in insgesamt vier Fällen von den Angerufenen Bargeld an einen Boten übergeben. Die Geldübergabe erfolgte in allen Fällen an der jeweiligen Haustür der Angerufenen. Die letztlich durch die Polizei verhinderte Übergabe sollte auf dem Parkplatz eines Krankenhauses stattfinden.
Die übergebenen Geldbeträge lagen hierbei im mindestens niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich. Darüber hinaus wurden mehr als 20 Versuchstaten mit gleichem Modus Operandi registriert. Die Geschädigten waren in allen Fällen Damen im Alter von 61 bis 90 Jahren.
In diesem Zusammenhang warnt die Landespolizeidirektion des Saarlandes erneut vor solch betrügerischen Anrufen und bittet darum, auch Angehörige im direkten privaten Umfeld für den Phänomenbereich der Schockanrufe zu sensibilisieren.
Mit folgenden Tipps können Sie sich schützen:
- Die Polizei nimmt weder Wertgegenstände noch Bargeld entgegen!
- Sollten die Anrufer von Ihnen Geld, Schmuck oder Wertgegenstände
verlangen, legen Sie sofort auf und heben Sie bei weiteren
Anrufversuchen nicht mehr ab!
- Legen Sie auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie
sich unter Druck gesetzt fühlen! Überprüfen Sie, wenn möglich,
die Informationen des Anrufers!
- Nehmen Sie mit ihren Angehörigen oder einer Vertrauensperson
Kontakt auf oder rufen Sie die Polizei unter der Ihnen bekannten
Nummer oder der 110 an! Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion!
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse!
- Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld an unbekannte
Personen oder Konten!
- Achten Sie auf verdächtige Fahrzeuge und Personen in Ihrer
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Quelle: Saarland