Auseinandersetzung am Bahnhof Lippstadt - Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Am frühen Sonntagmorgen (1. November) kam es am Bahnhof Lippstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Lippstadt (ots) - Gegen 5:09 Uhr wurde die Polizei zum Bahnhof an der Rixbecker Straße gerufen. Nach ersten Meldungen sollten sich zwei Personengruppen am Gleis 2 streiten. Im weiteren Verlauf wurde der Polizei mitgeteilt, dass sich die Beteiligten mit Flaschen und Steinen bewerfen würden. Zudem sollte eine Person eine Dachlatte bei sich haben. Der Bahnverkehr wurde umgehend durch die Polizei gesperrt.
Als die Polizeibeamten eintrafen, hatten sich die Beteiligten teilweise bereits voneinander entfernt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte eine Flagge mit Bezug zum Nationalsozialismus Auslöser der Auseinandersetzung gewesen sein.
Zeugen gaben an, dass aus der Gruppe der als Soldaten verkleideten Personen eine entsprechende Flagge gezeigt worden sei. Dies soll bei den Mitgliedern der anderen Personengruppe zu einer Provokation geführt haben. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten.
Nach Zeugenaussagen soll ein Mann mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sein. Dabei soll der Tatverdächtige auch auf den bereits am Boden liegenden Mann eingeschlagen haben. Zudem soll er eine rote Spielzeugpistole auf den Geschädigten gerichtet und ihn bedroht haben. Der Geschädigte flüchtete daraufhin.
Im Anschluss sollen sich die beiden Personengruppen gegenseitig mit Flaschen und Steinen beworfen haben.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein 19-jähriger Mann aus Borchen als Tatverdächtiger identifiziert werden. Er war zum Zeitpunkt des Geschehens als Soldat verkleidet und führte eine rote Spielzeugpistole mit sich. Der Mann wurde zur Polizeiwache Lippstadt gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Der Geschädigte, ein 17-jähriger aus Lippstadt, konnte im weiteren Verlauf in der Schlehenstraße in Lippstadt angetroffen werden. Er gab an, zunächst mit einer Flasche und anschließend mit Fäusten geschlagen worden zu sein. Er wurde durch einen Rettungswagen medizinisch versorgt.
Bei der Auseinandersetzung erlitt zudem ein weiterer Mann eine leichte Schnittverletzung an einem Finger. Auch der Tatverdächtige wies Verletzungen an den Händen auf.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte bei einem der Beteiligten eine weiße Flagge mit rotem Kreuz aufgefunden werden. Diese wurde durch die Polizei sichergestellt. Ob und in welchem Zusammenhang diese Flagge mit dem zuvor geschilderten Geschehen steht, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Gegen den Tatverdächtigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Darüber hinaus wurden zwei weitere Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung beziehungsweise versuchter gefährlicher Körperverletzung gefertigt.
Die Ermittlungen zu den weiteren Beteiligten und zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung dauern an.
Rückfragenvermerk für Medienvertreter:
Kreispolizeibehörde Soest
Pressestelle Polizei Soest
Marco Baffa-Scinelli
Telefon: 02921 - 9100 5310
E-Mail: [email protected]
http://www.polizei.nrw.de/soest
Original-Content von: Kreispolizeibehörde Soest, übermittelt durch news aktuell
Als die Polizeibeamten eintrafen, hatten sich die Beteiligten teilweise bereits voneinander entfernt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte eine Flagge mit Bezug zum Nationalsozialismus Auslöser der Auseinandersetzung gewesen sein.
Zeugen gaben an, dass aus der Gruppe der als Soldaten verkleideten Personen eine entsprechende Flagge gezeigt worden sei. Dies soll bei den Mitgliedern der anderen Personengruppe zu einer Provokation geführt haben. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten.
Nach Zeugenaussagen soll ein Mann mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sein. Dabei soll der Tatverdächtige auch auf den bereits am Boden liegenden Mann eingeschlagen haben. Zudem soll er eine rote Spielzeugpistole auf den Geschädigten gerichtet und ihn bedroht haben. Der Geschädigte flüchtete daraufhin.
Im Anschluss sollen sich die beiden Personengruppen gegenseitig mit Flaschen und Steinen beworfen haben.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein 19-jähriger Mann aus Borchen als Tatverdächtiger identifiziert werden. Er war zum Zeitpunkt des Geschehens als Soldat verkleidet und führte eine rote Spielzeugpistole mit sich. Der Mann wurde zur Polizeiwache Lippstadt gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Der Geschädigte, ein 17-jähriger aus Lippstadt, konnte im weiteren Verlauf in der Schlehenstraße in Lippstadt angetroffen werden. Er gab an, zunächst mit einer Flasche und anschließend mit Fäusten geschlagen worden zu sein. Er wurde durch einen Rettungswagen medizinisch versorgt.
Bei der Auseinandersetzung erlitt zudem ein weiterer Mann eine leichte Schnittverletzung an einem Finger. Auch der Tatverdächtige wies Verletzungen an den Händen auf.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte bei einem der Beteiligten eine weiße Flagge mit rotem Kreuz aufgefunden werden. Diese wurde durch die Polizei sichergestellt. Ob und in welchem Zusammenhang diese Flagge mit dem zuvor geschilderten Geschehen steht, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Gegen den Tatverdächtigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Darüber hinaus wurden zwei weitere Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung beziehungsweise versuchter gefährlicher Körperverletzung gefertigt.
Die Ermittlungen zu den weiteren Beteiligten und zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung dauern an.
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Quelle: Nordrhein-Westfalen