Trickbetrüger erbeuten höhere Geldsumme in Gievenbeck - Polizei bittet um Hinweise und warnt vor neuer Variante betrügerischer Anrufe
In den vergangenen zwei Wochen sind der Polizei Münster vermehrt Fälle einer neuen Variante betrügerischer Schockanrufe gemeldet worden, bei denen die Täter scheinbar gezielt in der Landessprache ihrer Opfer - vornehmlich auf Russisch - mit diesen kommunizieren.
Münster (ots) - Zuletzt brachten unbekannte Betrüger am vergangenen Donnerstag (29.10.) eine Seniorin aus Gievenbeck mit dieser Masche dazu, ihnen eine höhere Geldsumme auszuhändigen.
Nach Angaben der Geschädigten erhielt sie sowohl auf ihrem Festnetztelefon als auch auf ihrem Handy zwischen 16:32 Uhr und 19:19 Uhr abwechselnd diverse Anrufe von einem unbekannten Mann und einer unbekannten Frau, die sich beide als Polizisten ausgaben. Sie behaupteten, die Tochter der Seniorin habe einen Verkehrsunfall verursacht. Um zu verhindern, dass sie angezeigt und verhaftet werde, solle die Seniorin eine höhere Geldsumme bereithalten, die jemand bei ihr abholen werde. Im weiteren Verlauf kam der angekündigte Abholer insgesamt zwei Mal - einmal gegen 18 Uhr und das zweite Mal circa 20 Minuten später - zu der Anschrift der Geschädigten. Beide Male übergab ihm die Seniorin Bargeld.
Der unbekannte Abholer soll nach Angaben der Geschädigten männlich, circa 20 bis 35 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß sein. Er soll eine "normale Statur" haben, russisch mit der Seniorin gesprochen haben und zum Tatzeitpunkt eine Jacke und eine Mütze getragen haben.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die zum genannten Zeitpunkt in der Heinrich-Ebel-Straße in Gievenbeck etwas Auffälliges bemerkt haben, um Hinweise unter der Rufnummer (0251) 275-0, und rät:
- Bei Anrufen von unbekannten Rufnummern ist immer Vorsicht
geboten.
- Fordern Sie die Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen
selbst zu nennen. Raten Sie nicht!
- Seien Sie misstrauisch, wenn die Anrufer (auch vermeintliche
Familienangehörige oder Freunde) von einem Unfall, einer Notlage
oder von einem finanziellen Engpass berichten und Geld fordern.
- Geben Sie niemals am Telefon Auskunft über Ihre finanzielle
Situation.
- Geben Sie auch keine persönlichen Informationen heraus, wie zum
Beispiel Telefonnummern, Adressen, Bankdaten oder Ähnliches.
- Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, sondern ziehen Sie
eine Vertrauensperson hinzu.
- Legen Sie im Zweifel einfach auf.
- Im Verdachtsfall: Wählen Sie die 110 und erstatten Sie Anzeige
bei der Polizei.
Weitere Präventionshinweise stellt die Polizei Münster auf ihrer Internetseite zur Verfügung: https://muenster.polizei.nrw/praevention-von-straftaten-zum-nachteil-von-seniorinnen-und-senioren
Kontakt für Medienvertreter:
Polizei Münster
IL
Telefon: 0251 275-1010
E-Mail: [email protected]
https://muenster.polizei.nrw/
Original-Content von: Polizei Münster, übermittelt durch news aktuell
Nach Angaben der Geschädigten erhielt sie sowohl auf ihrem Festnetztelefon als auch auf ihrem Handy zwischen 16:32 Uhr und 19:19 Uhr abwechselnd diverse Anrufe von einem unbekannten Mann und einer unbekannten Frau, die sich beide als Polizisten ausgaben. Sie behaupteten, die Tochter der Seniorin habe einen Verkehrsunfall verursacht. Um zu verhindern, dass sie angezeigt und verhaftet werde, solle die Seniorin eine höhere Geldsumme bereithalten, die jemand bei ihr abholen werde. Im weiteren Verlauf kam der angekündigte Abholer insgesamt zwei Mal - einmal gegen 18 Uhr und das zweite Mal circa 20 Minuten später - zu der Anschrift der Geschädigten. Beide Male übergab ihm die Seniorin Bargeld.
Der unbekannte Abholer soll nach Angaben der Geschädigten männlich, circa 20 bis 35 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß sein. Er soll eine "normale Statur" haben, russisch mit der Seniorin gesprochen haben und zum Tatzeitpunkt eine Jacke und eine Mütze getragen haben.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die zum genannten Zeitpunkt in der Heinrich-Ebel-Straße in Gievenbeck etwas Auffälliges bemerkt haben, um Hinweise unter der Rufnummer (0251) 275-0, und rät:
- Bei Anrufen von unbekannten Rufnummern ist immer Vorsicht
geboten.
- Fordern Sie die Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen
selbst zu nennen. Raten Sie nicht!
- Seien Sie misstrauisch, wenn die Anrufer (auch vermeintliche
Familienangehörige oder Freunde) von einem Unfall, einer Notlage
oder von einem finanziellen Engpass berichten und Geld fordern.
- Geben Sie niemals am Telefon Auskunft über Ihre finanzielle
Situation.
- Geben Sie auch keine persönlichen Informationen heraus, wie zum
Beispiel Telefonnummern, Adressen, Bankdaten oder Ähnliches.
- Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, sondern ziehen Sie
eine Vertrauensperson hinzu.
- Legen Sie im Zweifel einfach auf.
- Im Verdachtsfall: Wählen Sie die 110 und erstatten Sie Anzeige
bei der Polizei.
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Quelle: Nordrhein-Westfalen