Widerstand in der Fußgängerzone
Mehrere Passanten machten einen Polizeibeamten kurz nach 15 Uhr in der Innenstadt darauf aufmerksam, dass ein Mann am Boden liegen und krampfen würde.
Iserlohn (ots) - Weitere Notrufe gingen parallel bei der Feuerwehr ein. Auf Grund der Schilderungen der Passanten beabsichtigten die eingesetzten Polizeibeamten zu klären, ob weitere medizinische Hilfe nötig ist. Inzwischen war der Betroffene aufgestanden und weitergegangen. Polizeibeamte entdeckten ihn in der Fußgängerzone Wermingser Straße und sprachen ihn an, um zu helfen. Er ignorierte die Aufforderung, stehenzubleiben. Da er bereits früher wegen Widerstandshandlungen auffällig geworden ist, forderten ihn die Beamten auf, die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen. Auch darauf reagierte er überhaupt nicht, weshalb ihn die Beamten festhielten. Dabei begann er, sich mit Schlägen und Tritten zur Wehr zu setzen. Die Beamten dokumentierten den Ablauf mit ihren Bodycams. Beim Sturz schlug sich der Mann an der Tür des anhaltenden Rettungswagens den Kopf blutig. Während der folgenden Fixierung schlug er einem Beamten den Ellenbogen ins Gesicht. Insgesamt drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz verletzt, zwei von ihnen waren nachher nicht mehr dienstfähig. Der 46-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Zahlreiche Zeugen hatten das Geschehen in Fußgängerzone verfolgt. Während er im Rettungswagen behandelt wurde, beleidigte ein 38-jähriger Zeuge die Beamten. (cris)
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Quelle: Nordrhein-Westfalen